Die Verstärkung kommt zur rechten Zeit, aber die Premiere im Dress der Kissinger Wölfe steht auf der Kippe. "Wir warten sehnsüchtig auf die Spielerpässe", sagt Thomas Berndaner. Der sportliche Leiter der Kissinger Wölfe (6./14) hofft, für das heutige Duell gegen den TSV Trostberg (10./3) zumindest Stürmer Jonas Manger und Goalie Vadim Chernyavsky einsetzen zu können.

Denn die Liste der Ausfälle wird nicht kleiner, zumal die Diagnose bei Jens Freund ein echter Schock ist: Kreuzbandriss und ein geschädigtes Innenband. Damit ist die Saison für den Stürmer beendet. Und der Tscheche Andreas Hampl hält sich zur Zeit in seiner Heimat auf, um sich bei einem Sportarzt durchchecken zu lassen. "Soweit geht es ihm wieder gut. Aber wir lassen ihn erst spielen, wenn er vom Arzt eine entsprechende Erlaubnis vorweist", will Vereinspräsident Vassili Ledin kein gesundheitliches Risiko in Kauf nehmen.
Ausfallen werden zudem Michael Metz und aus beruflichen Gründen Neuzugang Max Borodin. Benedikt Waldner steht aus beruflichen Gründen bekanntlich nicht mehr zur Verfügung. "Dafür hat Dominik Reiß wieder mittrainiert und bei Maxi Stöpel sollte es gesundheitlich auch gehen", hofft Berndaner auf personelle Entlastung.

Gegen die Favoriten-Rolle wehrt sich Berndaner nicht, hat aber gehörigen Respekt vor den Oberbayern aus dem Landkreis Traunstein, die bislang erst einen Saisonsieg eingefahren haben. "Die Trostberger haben oft nur knapp verloren. Da können wir nicht automatisch von einem klaren Sieg ausgehen. Das hat man gegen Selb gesehen, wo wir nach einem 0:2-Rückstand schauen mussten, dass wir zumindest gewinnen." Zuletzt unterlagen die Trostberg Chiefs dem EV Pegnitz, der zuvor das Spitzenteam aus Passau geschlagen hatte, nur mit 2:4. Die Kontingent-Stelle wird bei den Gästen besetzt vom Torhüter Adam Vrba. Der Tscheche bestreitet gegen Bad Kissingen erst sein zweites Spiel für den TSV Trostberg.