Eilmeldung:

Fischer: Leider ein verdienter Dachau-Sieg

1 Min
Nicht ganz so zufrieden blicken die Hammelburg Volleys nach der Niederlage gegen den ASV Dachau drein. Foto: Hammelburg Volleys
Nicht ganz so zufrieden blicken die  Hammelburg Volleys nach der Niederlage gegen den ASV  Dachau drein. Foto: Hammelburg Volleys

Die Hammelburg Volleys fuhren hochmotiviert nach Dachau und waren gleich voll da, doch der Aufsteiger drehte die Partie und gewann letztlich doch verdient.

ASV Dachau - Hammelburg Volleys 3:1 (20:25, 25:19, 25:19, 25:20).

TV/DJK- Headcoach Philipp Fischer vertraute seiner Aufstellung vom Spiel gegen Mühldorf: Diagonalangreifer Branko Damjanovic begann auf der Außen-Annahme-Position. Im Angriff agieren beide "Außen" sehr variabel, sodass Dachaus Trainer bei 9:12 die erste Auszeit nahm. Hammelburg spielte stabil und im Aufschlag mit Power, sodass man den 1. Satz ungefährdet gewann.

Ausgeglichener der 2. Satz, weil die Gastgeber die Nervosität abschüttelten und in der Annahme präzise agierten. Hammelburg wurde im Angriff unkonzentrierter und fehlerhaft. Resultat: eine Dachauer 16:14-Führung zur zweiten Technik-Auszeit. Kurz zuvor feierte Moritz Selle sein Bundesligadebüt für Hammelburg.

Dachau erhöhte den Druck im Aufschlag noch einmal und agierte offensiv nahezu fehlerfrei. Und es rettete den Flow durch die Zehn-Minuten-Pause, überzeugte insbesondere durch präzise Aufschläge und eine sehr gute Annahme: 12:5.

Eine gelbe Karte gegen Hammelburg, der Anstieg des Emotionslevels, starke Aufschlägen und tollen Blocks ließ den TV/DJK rankommen. Doch die Gastgeber blieben cool und setzen weiter die Annahme der Gäste unter Druck, dem im Angriff Mittel fehlten.

Der 1:2-Satzrückstand wurde zur ersten Reifeprüfung für die Volleys in der jungen Saison. Moritz Rauber ging voran: fünf Aufschläge, fünf Punkte, 5:0. Nun war Feuer bei Hammelburg drin, das mit Selle und Rauber auf Außen und Branko Damjanovic auf der Diagonalposition spielte und mit 8:1 in die technische Auszeit gingen.

Der Vorsprung schmolz, auch weil man im Angriff überdrehte. Unkonzentriertheiten und individuelle Fehler warfen die Gäste zurück. So gelang Dachau das 11:11. Mit Disziplin, sicherer Annahme, Aufschlag- und Angriffsdruck brachte es das Spiel heim.

TV/DJK-Trainer Fischer: "Wir haben sehr gut angefangen, standen stabil in der Annahme und konnten mit unserem Aufschlag den Gegner gut unter Druck setzen. Ab Ende des 2. Satzes hat sich das Ganze gedreht. Dachau konnte unsere Annahme zunehmend unter Druck setzen. Am Ende ist es bitter, dass man nicht mehr aus der 8:1-Führung im 4. Satz macht. Aber das war größtenteils eigene Ungenauigkeiten geschuldet und der Tatsache, dass wir kaum noch Zugriff im Block hatten. Leider ein verdienter Dachau-Sieg."