SC Diebach - SG Waldberg/Stangenroth 6:2 (3:2). Tore: 1:0 Marcus Hein (13.), 1:1 Johannes Edelmann (13.), 2:1 Mark Kurek (17.), 2:2 Enrico Rauch (41.), 3:2, 4:2 Mark Kurek (43., 55.), 5:2 Marcus Hein (71.). 6:2 René Stadler (90+7).

Wenn schon mal der Oldie mitmacht: Mark Kurek, einstiger Bezirks- und Kreisliga-Hüne des SC Diebach, half zum zweiten Mal in der Saison bei seinem abstiegsbedrohten Team aus. Und wie! Drei Tore steuerte der fast 44-Jährige zum klaren Sieg gegen ebenfalls ersatzgeschwächte Waldberger und Stangenrother bei. Dabei hätten Letztere zur Pause schon klarer zurückliegen müssen. Marcus Hein erzielte die Diebacher Führung, die Johannes Edelmann umgehend ausglich. Wenig später der erste Akt der Kurek-Show, als der Oldie sich robust gegen zwei SG-Verteidiger behauptete und den Torwart überlupfte. Auch diese Führung hielt nicht, weil ein SC-Abwehrmann sein Bein in einen eigentlich harmlosen Schuss von Enrico Rauch hielt: 2:2. Zuvor hatte Marcus Hein zwei große Chancen vergeben. Dank Kureks zweitem starken Auftritt nahmen die Diebacher aber eine verdiente Führung mit in die Pause. Eine Bogenlampe von Hein in den Sechzehner köpfte der Routinier aufs Tor; Gästekeeper Sven Eyrich parierte noch. Der Nachschuss zappelte aber im Netz. Zehn Minuten nach der Halbzeit baute der schon ausgepumpte Kurek mit seinem dritten Tor die Führung aus - und ließ sich gleich darauf durch Michael Mathes ersetzen (56.). "Er hat schon in der Halbzeit gesagt, dass es nur noch eine Viertelstunde geht", berichtet SC-Informant Bernd Resenberger, der die Mannschaft als Ganzes lobte. "Jetzt muss er wahrscheinlich mal 14 Tage pausieren, weil ihm alles wehtut." Der ebenfalls gute Marcus Heim mit seinem zweiten Treffer und René Stadler erledigten dann den Rest zum klaren Sieg, der aber laut Resenberger noch höher hätte ausfallen können. Und Mark Kurek? Den wollen sie in Diebach künftig dosiert einsetzen, auf keinen Fall verheizen. Er wird vielleicht unter Umständen noch gebraucht.

SG Haard/Nüdlingen - FC Bad Brückenau 1:4 (1:2). Tore: 0:1 Alexander Krämer (2.), 0:2 Lubomir Stieranka (17.), 1:2 Vincent Kiesel (26., Handelfmeter), 1:3, 1:4 Alexander Krämer (65., 81., Foulelfmeter).

"1:41" hieß es zunächst nach dem Spiel auf der Internetseite des BFV. Ganz so schlimm kam es für die Haard-Nüdlinger nicht; aber der Bad Brückenauer Sieg war klar und unstrittig. Das sah auch Peter Haupt, Abteilungsleiter der SG, so. "Wir waren grottenschlecht, haben alles vermissen lassen, was man in so einem Spiel braucht." Die Bad Brückenauer hätten die bessere Spielanlage gezeigt und seien gleich gut in den Zweikämpfen drin gewesen. Ehe es sich die Gastgeber versahen, lag der Ball zum ersten Mal in ihrem Netz. Danach entschärfte SG-Torhüter Justus Günter zwei, drei Brückenauer Chancen. Gegen Lubomir Stieranka war er dann doch machtlos. Hoffnung keimte, als Vincent Kiesel einen berechtigten Handelfmeter verwandelte. Und derselbe Spieler zirkelte auch einen schönen Freistoß aufs FC-Tor. Doch quasi im Gegenzug stellte Alexander Krämer mit seinem zweiten Tor des Spiels den alten Abstand wieder her. Und er trat auch nach einem Foul im Strafraum zum Elfmeter an und verwandelte zum Endstand. Haupt fand es schade, dass sein Team, das kurzfristig auf Elio Trasente verzichten musste, gegen den in der Tabelle benachbarten Gegner nicht bestehen konnte.

SG Reiterswiesen/Arnshausen II/Bad Kissingen II - SG WMP Lauertal II 5:1 (1:1). Tore: 0:1 Moritz Keller (28., Foulelfmeter), 1:1 Tobias Ehrenberg (45.), 2:1 Dario Holland (51.), 3:1 Tobias Ehrenberg (64., Foulelfmeter), 4:1 Jonas Eschenbacher (69.), 5:1 Tobias Ehrenberg (88.). Gelb-Rot: Tim Schüller (63., WMP Lauertal).

Durchatmen für die Bad-Kissingen-SG im Kellerduell mit dem Tabellenletzten. Dabei war das schönste am Spiel: das Wetter. Ansonsten hieß es laut Informant Marco Seufert: Not gegen Elend. Die Lauertaler schossen das erste Tor, obwohl sie zuvor gar keine Torchance hatten. Die Gastgeber verloren in der Vorwärtsbewegung den Ball; WMP schaltete schnell, ein Spieler wurde vor dem Tor gefoult. Moritz Keller verwandelte. Danach fand das Heimteam besser ins Spiel. Der Ausgleich gelang kurz vor der Pause dank eines Doppelpasses von Tobias Ehrenberg mit Dario Holland. Letzterer legte kurz nach der Pause nach - und wie! Aus 28 Metern zog er ab; Gästekeeper David Ziegler schaute dem Ball nur hinterher. Endgültig senkte sich die Waage zugunsten der Gastgeber nach der Ampelkarte für Tim Schüller: erst gefoult, dann gemeckert. Der an Holland verursachte und durch Ehrenberg verwandelte Elfer hatte mit der Aktion aber nichts zu tun. Danach schraubte die SG das Ergebnis gegen immer schlapper werdende Lauertaler hoch.

DJK Schondra - TSV Oberthulba 4:0 (1:0). Tore:1:0 Johannes Hüfner (41.), 2:0, 3:0 Tim Weimann (55., Handelfmeter, 90.+5), 4:0 David Hahn (90.+7).

Lange musste die DJK warten, bis der verdiente Sieg sicher war. Zunächst setzte Schondras Tim Weimann einen Schuss knapp neben das Tor von Michael Röder. Ein Freistoß von Michael Schröter verfehlte auch das Ziel. Auf der Gegenseite köpfte Elias Nölte übers Tor. Kurz vor dem Seitenwechsel fand der Eckball von Mario Hägerich den Kopf von Abwehrspieler Johannes Hüfner - Führung. Kurz nach Wiederbeginn setzte der sonst im Abschluss glücklose Yanik Berberich einen Flachschuss aufs Tor, den Keeper Röder mit prima Fußabwehr entschärfte. Nachdem der Schiedsrichter auf Handspiel im Strafraum entschied, vollstreckte Weimann sicher zum 2:0. Felix Lutz schoss knapp übers Tor. Schondra konnte sich nicht sicher fühlen, weil etliche schnelle Angriffe durch Weimann und Berberich versiebt wurden. In der Nachspielzeit schraubten Weimann und David Hahn nach schönen Angriffen das Ergebnis in die Höhe. spion

SV Aura - SG Obererthal/Frankenbrunn/Thulba II 1:0 (0:0). Tor: 1:0 Dominik Graser (75.). Rot: Luca Biemüller (69., Obererthal).

Gegen die abstiegsbedrohte SG tat sich der verletzungsgeplagte Favorit lange schwer. Besonders der Ausfall von Spielertrainer David Böhm machte sich bemerkbar, in der Offensive fehlte die Durchschlagskraft. "Es war sehr überschaubares Niveau, das wir gezeigt haben, aber mit dem dreckigen Sieg sind wir dennoch zufrieden", resümierte SV-Abteilungsleiter Daniel Sauer. Es dauerte bis zur 75. Minute, ehe Dominik Graser für die Entscheidung sorgte, nachdem der Innenverteidiger kurz zuvor in den Sturm beordert wurde. Einen Flankenball köpfte er, allein gelassen, ins Tor.smb