VfR Sulzthal - FC Thulba 1:2 (1:2). Tore: 0:1 Marcel Schmitt (38., Eigentor), 0:2 Rene Leurer (42.), 1:2 Tim Eckert (45.).

Mit zuletzt zwei Siegen aus drei Spielen war der heimische VfR hochmotiviert, weitere Punkte einzuheimsen. Doch auch die "Frankonen" aus Thulba zeigen eine aufstrebende Form und so war es über weite Strecken eine enge Partie. Letztmals trafen die Teams übrigens in der Kreisliga-Saison 2016/17 aufeinander. Beide male behielt damals der FC Thulba die Oberhand. Im ersten Durchgang zeigten beide Mannschaften eine ansprechende Leistung. In der 18. Minute scheiterte David Büchner per Freistoß an VfR-Keeper Felix Neder. Auf der Gegenseite wurde in der 32. Minute ein Schuss aus zentraler Position von Lewin Schmitt gerade noch geblockt und nur fünf Minuten später hätte Luca Hartmann alleine vor Keeper Binner eigentlich zur Führung treffen müssen.

Die Gästeführung fiel dann nach einem kurios verunglückten Rückpass von Marcel Schmitt, der seinen Keeper damit überlupfte (38.). Die Gäste legten gleich nach und erhöhten auf 2:0. Nach einer Flanke von David Büchner köpft Rene Leurer ein. Mit einer Eckballvariante gelang dem heimischen VfR praktisch mit dem Pausenpfiff der Anschluss. Aus 16 Metern schoss dabei Tim Eckert in den Winkel. Und er wäre nach dem Seitenwechsel fast erneut erfolgreich gewesen. Nach Zuspiel Martin Gropp scheiterte Eckert jedoch am Pfosten. Der VfR war aber jetzt dran und gegen Lewin Schmitt behielt Gästekeeper Binner wieder die Oberhand (57.). Kurz zuvor eingewechselt scheitere Santo Schneider für den FCT auf der Gegenseite. Bei einem Eckert-Freistoß in der 73. Minute war Binner erneut zur Stelle und klärte mit dem Fäusten. Nicht eingreifen musste er bei einem Schuss von Felix Keß, der aus 20 Metern knapp verzog und kurz danach eine Zehn-Minuten-Strafe aufgebrummt bekam (78.). In Unterzahl wirkte der VfR etwas kopflos und konnte keinen Treffer mehr erzielen, die Gäste trafen praktisch mit der letzte Aktion in Person von Tizian Höfling noch den Pfosten.

FC WMP Lauertal - FC Rottershausen 1:5 (0:2). Tore: 0:1 André Karch (6.), 0:2, 0:3 Julian Göller (14., 56.), 0:4 Christoph Helfrich (64.), 0:5 Fabio Erhard (70.), 1:5 Michael Krautschneider (89.).

Nach der siebten Niederlage in Serie ist der Katzenjammer bei den Lauertalern groß. "Der Gegner war natürlich ersatzgeschwächt", räumte Rottershausens Abteilungsleiter Jörg Wetterich ein, tatsächlich fehlten mit Spielertrainer Stefan Denner sowie mit Daniel Schmitt und Martin Baumgart drei wichtige Akteure. Der Tabellenzweite kannte jedenfalls keine Gnade, ließ sich trotz seiner Favoritenrolle auch auf keine Tändelei ein und ging in Führung, als André Karch von der rechten Außenposition nach innen zog und die Kugel ins lange Eck setzte. Der bedauernswerte Keeper Michael Schmitt sah sich kurz darauf erneut von seinen Vorderleuten verlassen, diese unterbanden eine Hereingabe von Karch auf Julian Göller nicht mit der nötigen Konsequenz. Die Schott-Elf war nun endgültig in Spiellaune, ließ Ball und Gegner laufen, lediglich die Chancenverwertung, "wir hätten in der ersten noch drei Tore schießen können und müssen", so der Informant, war unbefriedigend. Nach der Pause agierte der Gast erst einmal schläfrig, die Heimelf machte jetzt Druck und echauffierte sich über eine Schiedsrichterentscheidung. In der 53. Minute soll ein Gäste-Akteur im Strafraum mit der Hand am Ball gewesen sein. Noch nicht beruhigt verpassten die Platzherren eine Flanke von Frank Seufert, der angespielte Göller nahm das Leder mit der Brust herunter und netzte aus der Drehung ein. Dem 0:4 ging ein abgeblockter Erhard-Schuss voraus, das Leder fiel dann dem einschussbereiten Christoph Helfrich vor die Füße. Mit einer feinen Einzelleistung ließ Erhard die Gäste-Fans nochmals jubeln. Weniger übel nahmen sie die Schläfrigkeit der Deckungsreihe, die dem eingewechselten Michael Krautschneider den Ehrentreffer erlaubte.

FC Strahlungen - SV Riedenberg 3:2 (1:1). Tore: 0:1 Kilian Markart (21.), 1:1 Daniel Leicht (35.), 1:2 Lukas Hergenröther (48.), 2:2, 3:2 Daniel Leicht (66., 89.).

Sechs Wochen lang hatte Daniel Leicht vom FC Strahlungen wegen eines Armbruchs zuschauen müssen, vergangene Woche hatte er sein Comeback gegeben und nun wurde er gegen den SV Riedenberg zum Matchwinner für seine Mannschaft. "Er hat sich für eine Top-Leistung belohnt", sagte FC-Sprecher Bernhard Nöth und dachte dabei insbesondere an das 3:2 in der 89. Minute, das den Sieg brachte. Trotz des späten Zustandekommens verdient, "weil wir insgesamt mehr ins Spiel investiert haben", so Nöth, der von einem Chancenverhältnis von 5:2 für Strahlungen sprach. Der SV Riedenberg legte durch einen abgefälschten Schuss von Kilian Markart und den aufmerksamen Lukas Hergenröther zweimal vor, konnte die Führungen allerdings nur jeweils knapp eine Viertelstunde verteidigen. Nach dem 2:2 verlor Strahlungen laut Bernhard Nöth den Faden - nahm ihn spät aber wieder auf.

FC Untererthal - TSV Bad Königshofen 3:1 (1:1). Tore: 1:0 Lukas Tartler (38., Foulelfmeter), 1:1 Niklas Dömling (41.), 2:1 Florian Kötzner (73.), 3:1 Lukas Tartler (90.).

Die Viktorianer können also nicht nur Unentschieden spielen, mit dem Sieg feierten sie einen kleinen Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenerhalt und liegen nun sechs Punkte vor dem ersten Relegationsplatz. Gegen Kurstädter, die in Sachen Kampf vorbildlich agierten, musste allerdings bis zur Schlussminute um die drei Punkte gezittert werden, ehe Lukas Tartler mit einem präzisen Schuss die drei Punkte endgültig sicherte. Der Gast hatte nach einer Viertelstunde zwei Top-Gelegenheiten zur Führung, mit Glück und Geschick blockten die FC-Verteidiger die Schüsse ab. Im Gegenzug hatte Maurice Pache die Führung auf dem Fuß, zog das Leder aber aus spitzem Winkel am kurzen Eck vorbei. Die nächste Gelegenheit zur Führung ergab sich wieder für die Leicht-Elf, doch der abgefälschte Schuss von Martin Steinert flog knapp über das Quergestänge (22.).

Die Kontrahenten rechneten wohl schon mit einer Nullnummer zum Kabinengang, da marschierte Mathias Tartler in den TSV-Sechzehner, vor dem möglichen Abschluss wurde er von Keeper Andreas Hofmann von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Lukas Tartler, doch die Führung der Grün-Weißen hielt nicht lange. Dabei schlug ein eher harmloser Schuss von Niklas Dömling im FC-Kasten ein. Mit dem Halbzeitpfiff hatte Mathias Tartler nach Vorarbeit von Elias Bergander das 3:1 auf dem Fuß, doch mit einer Klasse-Parade verhinderte dies der Gäste-Goalie. Nach der Pause waren die Heinlein-Schützlinge am Drücker, brachten dabei aber zunächst nichts Zählbares zustande, ließen aber auch nichts zu. Die Dominanz wurde schließlich belohnt, dabei behielt Florian Kötzner kühlen Kopf, nach zwei abgeblockten Schüssen saß der dritte Versuch. Die Kurstädter warfen danach alles nach vorne, verzeichneten durch Philipp Angermüller in der 86. Minute einen Hochkaräter, doch da zeigte auch FC-Keeper Daniel Hammer, dass er sein Metier versteht.

TSV-DJK Wülfershausen - FV Rannungen/Pfändhausen/Holzhausen 3:1 (1:0). Tore: 1:0 Patrick Warmuth (7., Foulelfmeter), 2:0 Björn Will (77.), 2:1 Fabian Erhard (83.), 3:1 Jonas Bach (90. + 4). Bes. Vorkommnis: Lukas Bier (Wülfershausen) hält Handelfmeter von Peter Hahn (85.).

In Wargolshausen war in der ersten Halbzeit wenig los. Ein Elfmeter-Tor für Wülfershausen, eine auf der Linie geklärte Großchance für Rannungen/Pfändhausen/Holzhausen, mehr bekamen die 120 Zuschauenden nicht zu sehen. "In der zweiten Halbzeit war dafür Tempo und Action drin", sagte Wülfershausens Sprecher Gerold Büttner. Und zwar insbesondere in der Schlussviertelstunde, die richtig heiß war. Björn Wills 2:0 bedeutete nicht die Entscheidung, weil Fabian Erhard für den Gast verkürzte und der Ball wenig später auf der Strafstoßmarke im Wülferhäuser Strafraum lag. Peter Hahn verpasste den Ausgleich, er scheiterte mit dem Handelfmeter an Lukas Bier. In der Nachspielzeit machte Jonas Bach dann alles klar für den Gastgeber. "Rannungen hätte einen Punkt verdient gehabt", räumte Gerold Büttner ein.

FC Reichenbach/Burglauer/Windheim - TSV Aubstadt II 0:2 (0:1). Tore: 0:1 Dominik Seufert (45., Eigentor), 0:2 Nils Voigt (59.).

Ein dickes Brett zu bohren gab es für den Tabellenführer in Burglauer, denn FC-Coach Sven Ludsteck hatte seine Mannen stark defensiv eingestellt. Zusätzlich fand die Partie auf dem kleineren Nebenplatz statt. Die Gäste hatten über neunzig Minuten knapp 80 Prozent Ballbesitz, konnten sich aber gegen den dicht gestaffelten Kontrahenten nur wenig klare Möglichkeiten erarbeiten. Eine erste hatte Dominik Grader auf dem Fuß, nach einer abgewehrten Ecke scheiterte er an einem Fußreflex von FC-Goalie Eric Reß. Dieser sah eine Viertelstunde später eine vielversprechende Gelegenheit von Dietz, doch den schwierig zu nehmenden Ball vermochte er nicht an Keeper Erik Posluschny vorbeizubringen. Kurz vor dem Seitenwechsel drehte Reß einen Flachschuss des nach längerer Zeit wieder einmal auflaufenden Luca Maric um den Pfosten, ehe er die Kugel mit dem Halbzeitpfifff doch aus dem Netz holen musste. Nach einer Hereingabe von Joe Etzel wollte Dominik Seufert die Kugel per Flugkopfball ins Toraus befördern, doch die gut gemeinte Rettungstat ging schief, der Ball flutschte am überraschten Reß vorbei in kurze Eck. Aus dem Spiel heraus gelang beiden Seiten nach der Pause jedenfalls wenig, fast folgerichtig resultierte der zweite Treffer aus einer Standardsituation. Dabei zirkelte Nils Voigt einen Freistoß über die Mauer ins Tor.

SG Urspringen/Rhön - SV Ramsthal 4:0 (1:0). Tore: 1:0 Nico Wohlmacher (44.), 2:0 Martin Felsburg (51.), 3:0, 4:0 Chris Heinrich (53., 62.).

In einer einseitigen Partie behielt die gut aufgelegte SG auch in dieser Höhe verdient die Oberhand. "Wir waren das klar bessere Team", sagte SG-Spielertrainer Markus Herbert. "wenn wir unsere Chancen konsequenter genutzt hätten, wäre auch ein noch höherer Sieg möglich gewesen." Vom Anpfiff weg entwickelte sich Einbahnstraßenfussball in Richtung Ramsthaler Gehäuse, doch trotz einiger guter Möglichkeiten ließ der Führungstreffer lange auf sich warten. Unter gütiger Mithilfe der SVR-Abwehr gingen die Hausherren kurz vor und nach dem Seitenwechsel mit 2:0 in Front und damit war die Messe schon gelesen. Als Chris Heinrich mit zwei sehenswerten Treffern auf 4:0 erhöhte nach gut einer Stunde Spielzeit, hätte der Unparteiische die Partie eigentlich abpfeifen können, zumal die SG-Abwehr alles im Griff hatte und kaum nennenswerte Torchancen der Gäste zuließ. Die Partie plätscherte in der letzten halben Stunde dahin, es blieb letztendlich beim 4:0. Die SG hat damit gehörig Vorsprung vor den Abstiegsplätzen, Ramsthal ist Schlusslicht.