FC Fuchsstadt - TSV Unterpleichfeld (Samstag, 16 Uhr)

"Das wird eine enge Kiste", glaubt Martin Halbig, Trainer des FC Fuchsstadt vor der Heimpremiere seiner Schützlinge. Die Vergangenheit gibt ihm recht, denn Begegnungen beider Kontrahenten waren meist torarm, aber umkämpft. Typisch das letzte Aufeinandertreffen, das die Kohlenbergler auf heimischem Geläuf im Oktober 2020 mit 1:0 (Torschütze: Dominik Halbig) gewannen. Der Saisonauftakt verlief jeweils zufriedenstellend. "Dass wir bei den spielstarken Haibachern punkten, war aufgrund unserer Personalnot leicht überraschend", so der Coach im Rückblick auf das 1:1-Remis. Dabei wäre sogar ein "Dreier" möglich gewesen, die Chancen zu einem Sieg gab es. Garant für den Auswärtscoup war die bärenstarke Defensivleistung, die auch am Samstagnachmittag zum Tragen kommen soll.

Torgefährliches Duo

Der Gast startete mit einem 4:2-Erfolg im Derby gegen die TG Höchberg. "Unterpleichfeld hat die Qualität, die Aufstiegsrunde zu erreichen", gibt sich der FC-Trainer keinen Illusionen hin. "Da müssen wir zweikampfstark agieren und die Möglichkeiten, von denen es wohl nicht allzu viele geben wird, konsequent nutzen." Während Michael Emmer und Lukas Lieb in den Kader zurückkehren, fehlen die verletzten Markus Mjalov und Stefan Graser sowie Jonas Heim (Urlaub). Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Nico Neder, der sich im Abschlusstraining das Knie verdreht hat, sowie hinter Max Petrunin (Impfung).

"Wir müssen aus einer kompakten Defensive heraus unsere Konter setzen und diese clever zu Ende spielen", verrät Martin Halbig zumindest einen Teil der Taktik. Neben Keeper Stefan Kraus haben auf Unterpleichfelder Seite die Routiniers Nico Bude und Nino Wagner, Andreas Zehner und Dominik Oßwald genauso Kohlenberg-Erfahrung wie die TSV-Neuzugänge Ramon Schmitt und Silas Krebelder. "Schmitt und Krebelder sind saugefährlich", weiß Halbig. Die Fans dürfen sich auf eine spannende Auseinandersetzung freuen.