Ob Kinder, berufstätige Erwachsene oder Senioren: Reichlich Bewegung stärkt die Gesundheit in jedem Lebensalter. Wer regelmäßig Sport treibt, der lebt in der Regel nicht nur länger, er lebt auch gesünder. Gesundheit dient dabei nicht als Selbstzweck: Sie ist Grundlage für jede Form von Lebensqualität schlechthin.
"Gesundheit" - unter diesen Anspruch lässt sich auch das Leistungsspektrum der "Labor L+S AG" in Großenbrach fassen.
So zählt das Unternehmen aus Bad Bocklet bei der Bereitstellung von Laborservices deutschlandweit zu den größten und begehrtesten Dienstleistern im Bereich Pharma- und Kosmetikindustrie.

Nach außen und innen wirken

Das Dienstleistungslabor hat sich in seinem Sponsoringkonzept vor allem auf die aktive Gesundheitsförderung durch sportliche Aktivitäten verlegt. Im Übrigen gleichfalls zur Unterstützung der eigenen Mitarbeiter, aber auch von regionalen Veranstaltungen oder Sportvereinen. Wie sich das eine mit dem anderen sinnstiftend verbinden lässt, zeigte unter anderem die "22. J.P. Morgan Corporate Challenge" in Frankfurt, an dem sich L+S diesjährig zum ersten Mal beteiligte.
Diese Veranstaltung ist ein 3,5 Meilen-Lauf (5,6 Kilometer), an dem fest angestellte Mitarbeiter von Unternehmen aus den verschiedensten Branchen teilnehmen können. Der Firmenlauf ist Teil einer internationalen Serie, die in sieben Städten in den USA sowie in London, Frankfurt (seit 1993), Sydney, Singapur, Johannesburg und Shanghai ausgetragen wird. Allein in Frankfurt waren in diesem Jahr 71 735 Läufer aus 2781 Unternehmen dabei - damit gehört die Veranstaltung zu den größten Laufevents in Europa überhaupt.

50 Läufer/innen aus Großenbrach

Insgesamt 50 der über 70 000 Teilnehmer sind in diesem Jahr für das Labor L+S an den Start gegangen. Startgeld, Anreise, Verpflegung wurden dabei von Unternehmensseite gesponsert, als Beigabe gab es Laufshirts mit Firmenlogo, Marke Eigenentwurf. Vom Auszubildenden über altgediente Mitarbeiter bis zum Vorstand: Läufer quer durch alle Hierarchie- und Altersgruppen standen gemeinsam am Start.
Allein die Leistungsstärken wiesen große Unterschiede auf: So bewältigten Topläufer wie Manuel Pickel und Ellen Enders die Strecke in weniger als 20 bzw. 22 Minuten. Mit ihrer Zeit von knapp 21:59 Minuten erreichte Enders dabei sogar eine Top-10-Platzierung bei den Frauen. Andere ließen es eher gemütlich angehen und absolvierten die Strecke im strammen Gang in einer guten Stunde.

Spende für jungen Brückenauer

Vor dem Lauf hatte man in Großenbrach bereits festgelegt, dass für jeden gelaufenen Kilometer ein Euro gespendet werden sollte. So konnte ein Betrag von insgesamt 280 Euro erlaufen werden, der später von Vorstandsseite auf 500 Euro aufgestockt wurde. Glücklicher Empfänger war der dreizehnjährige Maxi Jäger aus Bad Brückenau.
Maxi ist durch einen vorgeburtlichen Schlaganfall halbseitig gelähmt. Trotz seiner Behinderung hat er sich in den vergangenen Jahren zu einem außerordentlich erfolgreichen Skiläufer entwickelt und das, obwohl er mit nur einem Stock auf die Piste geht. Seine Familie unterstützt ihn beim Slalom- und Riesenslalomtraining, wo sie nur kann, Sonderanfertigungen, wie er sie benötigt, sind aber kostspielig. Ziel von Maxi ist es, an den paralympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchong (Südkorea) teilzunehmen. In Großenbrach bei L+S drückt man ihm für dieses Unterfangen die Daumen ...