Zu ihrer Jubiläumstour starteten die "Euro-Biker". Ziel der nunmehr 10. Tour ist das Großherzogtum Luxemburg. In drei Tagen wollen die Radler die Metropole erreichen, um noch Zeit für Sight-Seeing zu haben, ehe sie am Montag die Rückfahrt per Bahn oder im Begleitfahrzeug antreten.
"Wir sind nach vielen Trainingseinheiten individuell und als Gruppe gut vorbereitet, um die nicht ganz einfache Strecke mit zahlreichen Aufstiegen und Abfahrten zu meistern.
Die Etappenziele Rüsselsheim, Bernkastel und schließlich Luxemburg wollen wir jeweils zwischen 16 und 17 Uhr erreichen, um uns zu erfrischen und zu stärken." Die Routen haben die Radler detailliert ausgearbeitet und vor allem Nebenstraßen und geteerten Radwegen gewählt. Ansonsten lasse man sich vom "Radnavi" leiten, erklärte "Kapitän" Alois Karch vor dem Start. Das Begleitfahrzeug steuert wieder Klaus Waltinger.
"Unfallfrei wollen wir unser Ziel erreichen. Ganz recht wären uns Rückenwind und kein Regen. Aber wir müssen es nehmen, wie es kommt", ergänzt Hubert Schott, der wie Alois Karch und Joachim Bauer an allen bisherigen Fahrten teilgenommen hat.


Noch nie Probleme

Neben körperlicher Versorgung sind für technische Probleme wie Speichenbrüche, defekte Ketten oder Bremsen sowie Reifen- und Schlauchschäden Ersatzteile dabei. "Bisher hatten wir - und das bei noch viel längeren Touren wie zur Partnergemeinde Douvres-la-Dèlivrande in der Normandie oder nach Brüssel und Straßburg - noch nie größere Probleme mit unseren Rädern. Das klappt auch diesmal", ist sich Karch sicher.
Pünktlich erfolgte der Start, zu dem neben Familienangehörigen auch Bürgermeister Franz Kuhn, Stellvertreter Gerhard Fischer und Ortsreferent Klemens Wolf gekommen waren.
Und Petrus spielte mit: kein Regen, kaum Wind, weder Hitze noch Kälte. Sportliche Herausforderungen und Kameradschaft werden zusammen mit der Idee eines vereinten Europas die Gruppe auf dem zum Großherzogtum Luxemburg begleiten.