Dass der viel gepriesene Teamspirit zwischen Stadt, und hier wohl speziell zwischen Bürgermeister und dem Veranstalter, seit März entzweit ist, weiß man ja.
Etwas verwunderlich ist dann aber doch, dass Joachim von Hippel zwischenzeitlich in den sozialen Medien die ganze Stadt durch den Schlamm zieht. "In Bischofsheim lacht die Sonne, über Nimmerstadt" - so nennt er wohl neuerdings Münnerstadt - "lacht die ganze Welt", hat Joachim von Hippel erst am Dienstagabend
auf Facebook öffentlich geäußert. Der Braveheart-Chef mag sich in Münnerstadt vielleicht mehr Unterstützung erwartet haben. Doch sollte er nicht vergessen, dass er sehr wohl tatkräftige Helfer vor Ort hatte, die auch dazu beigetragen haben, dass der Extremlauf "BraveheartBattle" zu dem werden konnte, was er heute ist: ein wirtschaftlicher Erfolg für den Veranstalter. Als tatkräftig kann man durchaus die Hilfe von Bauhof, Kultourismus, der örtlichen Sanitätskolonne oder den Feuerwehren bezeichnen - um nur einige wenige zu nennen, die involviert waren. Sie alle verhöhnt und verlacht von Hippel mit solchen Verlautbarungen.
Mag sein, dass die salopp formulierte Häme auf Facebook ihren Werbezweck erfüllt.Doch völlig daneben gegriffen hat von Hippel mit seiner weiteren Äußerung: "Trotz Störfeuer und gestreuten Falschmeldungen aus Nimmerstadt, gilt der Grundsatz!! `Erst nach der Schlacht werden die Toten gezählt`BraveheartBattle 2016 in Bischofsheim an der Rhön!!!". Da verschlägt es mir dann doch die Sprache.