Am Dienstagvormittag kam es im Kaufland in der Bad Kissinger Steubenstraße zu einem größeren Einsatz. Vor Ort waren die Feuerwehren aus Bad Kissingen, Winkels und Hausen mit 35 Einsatzkräften, der Rettungsdienst mit zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie die Einsatzleitung des Katastrophendienstes. Als diese eintrafen war der Brand bereits durch eine Mitarbeiterin des betroffenen Imbisses gelöscht worden, wie die Polizei mitteilt. Der Einsatzleiter der Bad Kissinger Feuerwehr, Harald Albert, ließ den Markt evakuieren. Nach seiner Schätzung befanden sich 80 bis 100 Menschen im Kaufland.

In einem Imbiss im Eingangsbereich des Marktes kam es nach Polizeiangaben zu einem Fettbrand, der sich auf den Dunstabzug und die Wand ausbreitete. Wie Christian Pörtner, Leiter der Polizeiinspektion Bad Kissingen, im Gespräch mit dieser Redaktion präzisiert, habe sich wohl ein Dönergrill aufgrund von Fettspritzern entzündet.

Durch das schnelle Eingreifen der dortigen Mitarbeiterin und weiterer Mitarbeiter der angrenzenden Geschäfte konnte ein größerer Brand laut Polizei verhindert werden. Die Feuerwehr musste auf der Suche nach weiteren Glutnestern die Wände und Decken öffnen, um einen erneuten Brand zu verhindern. Durch die starke Rauchentwicklung musste das Gebäude mittels Ventilatoren gelüftet werden, bevor die Geschäfte freigegeben werden konnten.

"Es war ein großer Schreck, aber Gott sei Dank ist alles glimpflich ausgegangen", sagte Kaufland-Marktleiterin Lena Sender. Da das Feuer am Vormittag ausgebrochen war, seien jedoch noch nicht so viele Kundinnen und Kunden im Markt gewesen."Die Feuerwehr hat das professionell geregelt und das Wichtigste für mich ist, dass es den Mitarbeitern und Kunden gut geht", so Sender. Der Einkaufsmarkt hatte bereits am Dienstagmittag wieder normal geöffnet.

Die Mitarbeiterin des Imbisses hatte sich beim Löschen eine leichte Handverletzung zugezogen. Weitere Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen laut Polizei auf rund 10.000 Euro. "Wir sind natürlich froh, dass nicht mehr passiert ist", so Polizeichef Pörtner.Julia Back, Simon Snaschel