In Nüdlingen (Landkreis Bad Kissingen) ist am Samstagmorgen (24. Oktober 2020) ein Feuer in einem Wohnhaus ausgebrochen. Aufgrund der Rauchentwicklung galt zunächst eine Warnmeldung der Polizei, die später widerrufen wurde. 

Wie die Polizei Unterfranken mitteilt, wurde bei dem Brand der 33 Jahre alte Bewohner des Anwesens durch Rauchgase verletzt. Das Wohnhaus brannte vollständig aus und ist derzeit nicht bewohnbar. Die Höhe des Sachschadens liegt bei 300.000 Euro, so das Polizeipräsidium Unterfranken am Dienstag (27. Oktober 2020). Die Brandursache ist allerdings immer noch unklar. Die Ermittlungen führt die Kripo Schweinfurt. 

Wohnhausbrand in Nüdlingen: Bewohner rettet sich selbst

Gegen 6.40 Uhr war bei der Einsatzzentrale der unterfränkischen Polizei die Meldung eingegangen, dass ein Wohnhaus in der Bergstraße in Flammen stehen würde. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei schlugen Flammen aus dem Dach des stark verrauchten Gebäudes. Der Bewohner des Hauses hatte sich selbst ins Freie und zu einem Verwandten in der Nachbarschaft retten können. Der 33-jährige hatte Rauchgase eingeatmet und wurde durch den Rettungsdienst deshalb vorsorglich zur Behandlung in eine Klinik gebracht. 

Da es zu einer starken Rauchentwicklung kam, wurde die Bevölkerung auf Anraten der Feuerwehr hin für etwa eine Stunde gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die Warnmeldung konnte widerrufen werden, nachdem das Feuer durch die Floriansjünger unter Kontrolle gebracht war. 

Die Kripo Schweinfurt hat die Ermittlungen bereits aufgenommen und wird sich insbesondere der Frage widmen, wie es zu dem Ausbruch des Feuers kommen konnte.