Timo Baier möchte wieder Menschen in den Arm nehmen

Der Bad Kissinger Friseur und Fürst-Rákóczi-Darsteller Timo Baier wünscht sich mehr menschliche Nähe im Alltag. "Ich habe Kunden, die kenne ich bereits seit 40 Jahren. Wenn sie in den Laden kommen, würde ich sie gern erst einmal in den Arm nehmen. Alles auf Distanz ist doch scheußlich. Ich möchte einfach wieder normale Sozialkontakte haben. Das ist das Wichtigste überhaupt. Mal wieder zusammen in die Wirtschaft gehen, einen Schoppen oder einen Kaffee trinken."

Eva Feichtinger will nach Paris

Die Bad Kissinger Künstlerin Eva Feichtinger will nach Frankreich fahren. "Ich habe letzte Woche eine Reise nach Paris im August gebucht. Ich will mir Kunst anschauen und neue Inspiration holen", sagt sie. Ansonsten freut sie sich wieder auf Treffen mit mehreren Freunden. "Das geht mir tatsächlich am meisten ab. Alles andere hat man ganz gut überstanden, aber der Kontakt mit Menschen, der fehlt."

Tobias Vogel freut sich auf seinen Verein

Tobias Vogel ist Sportvorstand beim TSV Reiterswiesen, Vorsitzender im Fotoclub Blende 2018 und Mitglied in diversen Reiterswiesener Vereinen. "Mir fehlt ohne die Vereine ein Hauptlebensinhalt. Sich nur Online zu treffen ist kurzfristig ok, aber kein Ersatz", sagt er. "Sich wieder ohne Angst mit Freunden treffen und schöne Abende verbringen, mal wieder die Schwiegereltern in Ungarn besuchen, mal wieder als Fotograf Brautpaare begleiten", zählt er auf. Darauf ist die Vorfreude riesig.

Martina Kohlhepp: Tennis, Reitturniere und Urlaub

Die Quellenkönigin 2015 freut sich auf Tennis und Reitturniere. Und vor allem, wieder in den Urlaub fahren zu dürfen. "Mal wieder rauskommen, Freunde treffen, einfach ein normales Privatleben haben", sagt sie. Beruflich schaut das anders aus. Das Familienunternehmen Kohlhepp Logistik kam bislang gut durch die Pandemie. "Wir hatten Glück, weil wir immer arbeiten konnten. Die Auftragslage war gut, wir waren da gar nicht eingeschränkt." Aber im Privaten ist viel auf der Strecke geblieben. Wenn möglich, will sie mit Freundinnen Ende Mai wegfahren. "Da schauen wir dann spontan. Egal was, Hauptsache weg!"

Barbara Moritz will wieder auf die Bühne

Die Musikerin aus Münnerstadt freut sich nach eigenen Angaben "wahnsinnig" darauf, wieder auftreten zu können. "Auftritte machen so viel Freude, weil man da mit dem Publikum in Interaktion treten kann. Die Auftritte vermisse ich wirklich sehr." Außerdem freut sie sich darauf, dass sie wieder eine Freundin, der sie auf der Straße begegnet, zur Begrüßung auch mal umarmen kann.

Fabian Zehe ist bereit für den Campingplatz

Bei dem Premicher Handwerker von der Holzmanufaktur Zehe trifft das Hobby aufs Handwerk: Der leidenschaftliche Camper fertigt spezielle Tische für Wohnmobile. "Ich freue mich besonders auf die Eröffnungen der Campingplätze und die damit verbundenen Erholungsurlaube, die nach dieser Zeit jeder nötig hat."

Jürgen Hüfner möchte wieder die Rhön zeigen

Der bekannte Rhönfotograf und Heimatforscher will den Menschen wieder die Schönheit ihrer Heimat zeigen: "Ich freue mich darauf, wieder meine Rhönbildervorträge halten zu können." Ein weiterer Sehnsuchtswunsch ist für ihn "die Möglichkeit, Hotels und Gastronomie wieder in Anspruch zu nehmen, damit man über einen Tagesausflug hinaus auch mal wieder etwas unternehmen kann".

Daniel Wehner: Treffen im Verein und auf Festen

"Ich freue mich darauf, wenn die Außengastronomie wieder öffnen darf", sagt Daniel Wehner (CSU), der Burkardrother Rathauschef. Vorfreude bereitet ihm auch die Aussicht auf die Rückkehr des Dorflebens: "Wenn das Vereinsleben wieder beginnt mit den Festen, und man sich ohne Bedenken und Überlegungen wieder treffen kann - darauf freue ich mich."

Anita Hofmann freut sich auf Kontakte

Anita Hofmann, die Vorsitzende des DJK-Nüdlingen, freut sich darauf, sich wieder zu treffen. "Zum Beispiel mit der Sportgruppe oder mit den Nachbarn. Persönliche Kontakte, das ist ganz wichtig!"

Dominik Kuhn freut sich über Normalität

Der Burghäuser Dominik Kuhn freut sich auf alles, was wieder mit der von früher gewohnten Normalität zu tun hat. Endlich wieder fortgehen, Freunde treffen. Wieder normal auf die Arbeit gehen, wieder mit der Familie feiern."Man kann gar nicht beschreiben, auf was man sich noch alles freut", meint er. "Auf jeden Fall auf die Normalität", stellt Dominik Kuhn fest.

Johannes Mützel freut sich auf die Kunden

Der Juniorchef des Modehauses in Euerdorf sehnt sich vor allem nach den kleinen Dingen: "Ich freue mich, unsere Kunden wieder mit einem Lachen begrüßen zu können, ganz ohne Maske!", sagt er. Vorfreude bereitet ihm zudem die Rückkehr zu einem Kultangebot des Modehauses: "Wenn unser Mützel Service, ganz ohne Einschränkung wieder stattfinden darf, und keiner auf unseren After-Shopping-Cappuccino verzichten muss."

Artikel von Benedikt Borst, Charlotte Wittnebel-Schmitz,Johannes Schlereth, Heike Beudert