Vorsitzender Lothar Hillenbrand ist erst seit einem halben Jahr im Amt, doch er hatte schon viel zu berichten im Vereinsrückblick. Nach wie vor reihen sich die Termine der verschiedenen Gruppierungen des "Sängerkranzes" dicht aneinander.
So hatte Schriftführer Sebastian Nöth eine lange Liste Veranstaltungen zu verlesen. Vom Dreikönigssingen über Maibaumfest, gestaltete Andachten, Mariensingen, Teilnahme an Chorkonzerten, Gestaltungen von Fränkischen Abenden, gesanglicher Umrahmung der Christmette, musikalische Mitwirkung bei Prozessionen, Besuchen von Tagungen und Versammlungen durch Delegierte und Austragung überregionaler Tagung, bis hin zur Romfahrt des Chores und der Teilnahme am Kiliani-Festzug durch die Trachtler.


Mehr als Statistiken

Ebenfalls vielgestaltig war der Finanzbericht, den Vereinskassier Marco Wache vorlegte, der einen gesunden Kassenstand aufweist. Die Versammlung hat den Vorstand einstimmig entlastet.
Mit den Worten: " Mein erstes Vereinsjahr war eigentlich nur ein halbes Jahr, aber es hat sich jede Menge getan in dieser Zeit", fasste Vorsitzender Hillenbrand den Rückblick nochmals zusammen und meinte abschließend anerkennend: "Es steckt viel mehr dahinter, als nackte Aufzählungen und Statistiken zeigen und ich konnte feststellen, was mein Vorgänger in mehr als drei Jahrzehnten alles getan hat!"
Im Bericht der Abteilungsleiter brachte Stefan Raab für den Samstag-Chor zum Ausdruck, dass wenn immer es dem Chorleiter Bernd Hammer möglich war, geprobt wurde; auch seien jetzt wieder anspruchsvolle Stücke in Angriff genommen worden. Für den Oktober sei ein Konzert geplant; dazu forderte Raab die Sängerinnen und Sänger auf, vor allem mit mehr Pünktlichkeit an den Proben teilzunehmen.
Für die verhinderte Chorleiterin Mirja Betzer verlas 2. Vorsitzende Esther Mahr deren Grußworte. Darin betonte die junge Chorleiterin, dass man sich im zurückliegenden Jahr an schwere Stücke gewagt und diese hervorragend einstudiert habe. Wenn sie auch manchmal durch ihr Studium verhindert sei, sei es ihr immer wieder eine große Freude, mit dem sehr flexiblen Chor zu arbeiten.


Einen guten Ruf

Für die Musikgruppen trug Ansgar Beck berichtete von der Teilnahme an der Frühjahrsversammlung der ARGE Fränkische Volksmusik; dort und bei anderen Verbänden hätten die "Reichenbacher" mit ihren Gruppen einen guten Ruf. Vorsitzender Hillenbrand trug den Mitgliedern den neuen Terminkalender für 2016 vor: am 1. Mai heißt es für alle: "Ran, wir veranstalten wieder den Tanz um den Maibaum!" Und noch im Monat Mai stehen weitere fünf Veranstaltungen auf dem Programm.
In heitere Form wurde bemängelt, dass "... in letzter Zeit alle Trachten so eng geworden sind und zwicken!" Die Trachtenwartin will sich die Problemfälle mal ansehen. Von einem aktiven Musikant wurde angeregt, doch verstärkt Mitspieler zu gewinnen, denn manchmal sei die Decke schon dünn. Und öfters mal Proben wären auch von Vorteil. Vom Vorsitzenden wurde angekündigt, dass wahrscheinlich noch in diesem Jahr im städtische Gebäude "Alte Schule" notwendige Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden, zu welchen auch die "Sängerkranz"-Mitglieder zur praktischen Mitarbeit eingeladen sind. Auch soll noch eine flexible Grillbude gefertigt werden. Zum Ende der Mitgliederversammlung wurde mit einer bunten Bilderschau nochmals das Vereinsjahr Revue passieren lassen.