Reichenbach/ Burghausen In zwei Prozessionen waren wieder viele Gläubige aus Reichenbach und Burghausen zur Kirchenruine auf den 400 Meter hohen Michelsberg gewallt.
Vor zehn Jahren hatten sich die beiden Kirchengemeinden darangemacht, die nach einem Blitzschlag im Jahr 1806 noch als Trümmerhaufen von dem ehemaligen Kirchlein zeugenden Überreste in einer gemeinsamen und gewaltigen Kraftanstrengung zu einem eindrucksvollen Ort der Andacht, Stille und Erinnerung zu gestalten.
Schon seit Beginn der 70er-Jahre, alljährlich in der Kiliani-Woche, finden die Prozessionen und der gemeinsame Gottesdienst dort statt, zu welchem sich auch diesmal wieder an die zweihundert Teilnehmer in den frühen Abendstunden zusammengefunden hatten.