Stolz sind die Vorstandsmitglieder des Vereins "Zukunft für das Heimatspielhaus" auf das sanierte Gebäude, das heißt aber nicht, dass sie sich zufrieden zurücklehnen können. "Die Scheune gehört dazu", sagt Vorsitzender Martin Kuchler. Das stark in Mitleidenschaft gezogene Gebäude muss dringend hergerichtet werden. Jetzt hat der Verein den vorzeitigen Baubeginn genehmigt bekommen und die Zuschussgeber haben auch wieder signalisiert, dass sie das Vorhaben der rührigen Vereinsmitglieder finanziell unterstützen werden. Aus der alten Scheuer soll eine "Kleine Kulturscheune" werden.

"Bisher haben wir uns auf das Heimatspielhaus konzentriert, das läuft jetzt stabil und wird so gut gebucht, dass bereits die ersten Instandsetzungsreparaturen anstehen", sagt Martin Kuchler. "Einfach weil es genutzt wird und kein Museum ist." Nun stehe die Sanierung der Scheune an, wo es allerdings "massive statische Probleme" gebe. So sei beispielsweise das Gewölbe unter der Scheune stark beschädigt. Und die jahrhundertelange Nutzung als Scheune hat auch ihre Spuren hinterlassen. "Damit sie noch mehr Heu reinbekommen, haben die früheren Besitzer Balken rausgenommen, die allerdings wichtig für die Statik waren", erklärt Martin Kuchler. Lange haben die Vorstandsmitglieder diskutiert, wie die künftige Nutzung aussehen könnte. Schließlich habe Kreisheimatpfleger Christian Neugebauer den Begriff "Kleine Kulturscheune" geprägt. "Und das soll es werden", betont der Vorsitzende.