Die Mehrzweckhalle in Rannungen steht seit 1978. Langsam machen sich die Altersbeschwerden bemerkbar. Deshalb will der Gemeinderat das Gebäude sanieren. In seiner jüngsten Sitzung beschloss das Gremium ein Planungsbüro einzuschalten.
Das Büro soll für die Kommune ermitteln, welche Arbeiten vordringlich sind und welche Kosten entstehen. Außerdem geht es darum, welche Zuschussmöglichkeiten es gibt. Auf eine Generalsanierung will der Gemeinderat aber verzichten, erläutert Bürgermeister Fridolin Zehner. "Das schaffen wir nicht", betont er auf Anfrage. In Rannungen will man die Sanierung nach Priorität in mehreren kleineren Schritten erledigen.

Dach ist undicht

Probleme macht an der Mehrzweckhalle seit längerem das Dach. Dort gibt undichte Stellen. Deshalb dringt Feuchtigkeit ein. Erneuert werden muss auch die Heizung. "Das ist noch die erste", sagt Bürgermeister Zehner. "Sie ist ein richtiger Energiefresser". Außerdem gibt es am Hallenboden schadhafte Stellen. Das Planungsbüro soll abklären, ob der Boden ganz oder teilweise erneuert werden muss. Bürgermeister Fridolin Zehner geht davon aus, dass die Mehrzweckhalle in frühestens zwei Jahren saniert werden kann. Vorher soll erst der Schulhof hergerichtet werden. So hat man außerdem ausreichend Zeit für eine Planung, die die finanziellen Möglichkeiten der Kommune berücksichtigt.
In der Gemeinderatssitzung genehmigte der Gemeinderat eine Vereinbarung zwischen Kommune und Landkreis Bad Kissingen, in dem es um den Radwegebau entlang Kreisstraße KG 10 Richtung Dittelbrunn geht. Der Landkreis wird die Baukosten übernehmen, während die Gemeinde die nötigen Grundstücke zur Verfügung stellt.
Abgelehnt wurde ein Antrag der Firma IBC Solar, die im autobahnnahen Gewerbegebiet eine große Freiflächen-Photovoltaikanlage errichten wollte. Der Gemeinderat möchte aber die vorhandene Restfläche des Gewerbegebietes für mögliche gewerbliche Interessenten freihalten.