Die Marktgemeinde hat nun einen Haushalt für das Jahr 2019. Der Marktgemeinderat verabschiedete in seiner jüngsten Sitzung das Zahlenwerk, das 9,44 Millionen Euro im Verwaltungshaushalt (Einnahmen und Ausgaben der laufenden Verwaltung) und 4,05 Millionen Euro im Vermögenshaushalt (vor allem Investitionen) umfasst. Weitaus größter Brocken im Vermögenshaushalt ist die Hangsicherung in der Parksiedlung mit insgesamt über 1,6 Millionen Euro für Baukosten, Nebenkosten und Abwasserbeseitigung. Das umfangreiche Zahlenwerk wurde schließlich einstimmig gebilligt.

Dieser Tagesordnungspunkt begann mit einem Geplänkel zwischen Marktgemeinderat Diethard Dittmar (SPD) und Bürgermeister Matthias Klement (CSU). Dittmar kritisierte, dieser erst jetzt vorgelegte Haushalt, der nach einem neuen System erstellt worden sei, werde nun durchgepeitscht. "Dagegen verwahre ich mich", konterte der Bürgermeister. Kämmerer Michael Weigand, unterstützt von Johannes Keller, stellte den Haushaltsplan-Entwurf vor. Der Verwaltungshaushalt steigt um 610 000 Euro (6,9 Prozent) auf 9,44 Millionen Euro. An der Steuerschraube dreht die Gemeinde nicht. Es bleibt bei der Gewerbesteuer von 350 Prozentpunkten. Die Grundsteuer A für land-und forstwirtschaftlich genutzte Flächen bleibt bei 340, für alle übrigen Flächen bei 330 Prozentpunkten. Die Gewerbesteuer soll 640 000 Euro einbringen, davon gehen allerdings 117 000 Euro Umlage an Land und Bund ab. Für die Grundsteuern sind zusammen 414 000 Euro Einnahmen eingeplant.