Im zweiten Anlauf wurde Anette Dresch zur neuen Vorsitzenden der Eigenheimer gewählt. Nachdem in der Generalversammlung im März keine Nachfolge für den bisherigen Vorsitzenden Richard Goldmann, der 30 Jahre an der Vereinsspitze gestanden hatte, gefunden werden konnte, war nun eine weitere außerordentliche Versammlung notwendig geworden. Lange stand das Fortbestehen des Vereins auf Messers Schneide. Zwar hatten alle weiteren Mitglieder des Vorstands ihre Bereitschaft zum Weitermachen signalisiert; Doch für den Posten des Vorsitzenden wollte sich partout niemand finden lassen - das Ende des Vereins schien besiegelt.
In der außerordentlichen Mitgliederversammlung zeigte nun Landesvorstands-Mitglied Georg Grembler (Lülsfeld), der als Wahlleiter fungierte, die verbleibenden Alternativen auf: Fusion mit einem benachbarten Eigenheimer-Verein unter Aufgabe der Selbstständigkeit oder Auflösung des Vereins.
Anette Dresch, die zunächst die Bitte um Kandidatur für den Posten als Vorsitzende wegen beruflicher und weiterer ehrenamtlicher Belastungen abgelehnt hatte, lehnte nun nicht mehr kategorisch ab. Grembler bot ihr jedwede Unterstützung an. Als der bisherige Vorsitzende sich bereit erklärte, den Posten des 2. Vorsitzenden zu übernehmen und ihr jederzeit Unterstützung zu geben, war das Eis gebrochen. Anette Dresch sagte zu, in "Befürchtung einer schlaflosen Nacht wegen meiner Entscheidung!"
Die Wahl der Vorsitzenden und des weiteren Vorstands war dann Formsache: 1. Vorsitzende: Anette Dresch, 2. Vorsitzender: Richard Goldmann, Kassier: Harald Steinert, Schriftführer: Peter Krause.