Auf zwei Traktoren zogen sie durch die Straßen, skandierten lautstark ihren Schlachtruf "Abi-Abi-Abitur" und gaben ihrer Freude Ausdruck, dass sie die Hochschulreife, wie es im Amtsdeutsch heißt, erlangt haben.
Doch der Triumphzug war nicht das einzige, was an diesem Tag geboten wurde. Das fast WM-reife Fußballspiel zwischen den Abiturienten und einer Lehrermannschaft auf dem Platz neben dem Gymnasium dürfte längere Zeit in Erinnerung bleiben. Da ist zunächst das Ergebnis: die Lehrer hatten ihre besten Fußballerinnen und Fußballer aufgeboten, die halt doch mehr Erfahrung als die jungen Abiturientinnen und Abiturienten in die Waagschale werfen konnten. Sie gewannen das Spiel mit drei zu zwei Toren. Dagegen konnten auch die zumeist jüngeren Zuschauer mit ihrem Anfeuerungsruf "Abi vor, noch ein Tor" nichts ausrichten.