"Am Baum wurden mit Farbspray die Partien gekennzeichnet, die zunächst entfernt werden sollen", teilt die Sprecherin des Landratsamtes Bad Kissingen auf Nachfrage mit.
Zwar befindet sich die Hutbuche auf gemeindlichem Grund, wird aber von der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt betreut - auch jetzt, nach dem Bruch. "Teile des umgekippten Baumes bleiben auf jeden Fall liegen", fügt Pfister hinzu. Mit der Gemeinde habe erst kürzlich ein Termin stattgefunden, bei dem das weitere Vorgehen abgestimmt worden sei. Somit werden vermutlich die Bauhofmitarbeiter des Marktes Burkardroth die markierten Äste absägen und entsorgen.


Defekten Zaun herrichten

Außerdem ist vorgesehen, den defekten Zaun wieder herzurichten, teilt Pfister weiter mit. Große Teile sind beim Umkippen des Baumes beschädigt worden. Zudem fehlen inzwischen weitere Felder. Ob diese bei Untersuchungen des Baumes entfernt worden sind oder von Spaziergängern beseitigt wurden, ist nicht bekannt. "Allerdings wird der umzäunte Bereich kleiner werden", so die Sprecherin des Landratsamtes. Zudem sei geplant, eine neue Buche dazu zu pflanzen.
Die Frauenrother Hutbuche ist beim Schneesturm am Vormittag des 13. Januar 2017 einfach umgekippt. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden. Lediglich der hölzerne Schutzzaun um das Naturdenkmal war dabei beschädigt worden.
Überrascht hat dieses Ereignis die Frauenrother aber nicht. Denn sie hatten schon lange beobachtet, das der Baum abstirbt. Auch Experten der Naturschutzbehörde hatten dies nach Untersuchungen bestätigt.