Auch in diesem Jahr wurden bei der Freiwilligen Feuerwehr Premich wieder etliche Mitglieder für langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt. Paul Antlitz ist einer von ihnen und leistet seit über 40 Jahren aktiven Dienst bei seiner Heimatwehr.
Mit 18 Jahren trat er der Freiwilligen Feuerwehr bei. So wie alle männlichen Einwohner des Dorfes. Denn früher sei es bei jedem Pflicht gewesen, dass er zur Feuerwehr ging.
"Da gab es keine Nachwuchssorgen", erinnert sich Antlitz. Mit Abschaffung der Feuerschutzabgabe habe sich das jedoch geändert. Heute zählt der Verein 199 Mitglieder. Das sind etwa 18 Prozent der Premicher. 48 von ihnen sind im aktiven Dienst.
Zwei der fünf Frauen haben die Ausbildung zur Atemschutzgeräteträgerin. Bei den 29 männlichen Kollegen sind es fünf. Sieben Jungen und sieben Mädchen werden derzeit für den Feuerwehrdienst ausgebildet.

Note Drei für Ubüngsbeteiligung

Das Jahr 2013 sei schon manchmal eine Herausforderung für die Wehr gewesen, hieß es im Rückblick des Kommandanten Frank Ziegler bei der Jahreshauptversammlung. Die 48 Aktiven mussten zu neun Einsätzen ausrücken und leisteten dabei 80 Stunden.
Geübt wurde insgesamt 340 Stunden bei 29 abgehaltenen Übungen. Für die Übungsbeteiligung vergab der Kommandant eine glatte Drei. Mit Unterstützung der Aktiven könne aber leicht die Note Zwei erreicht werden, appellierte Ziegler.
Weil die Premicher im vergangenen Jahr keine Leistungsprüfung abgelegt hatten, steht diese für heuer im Kalender, kündigte der Kommandant an.

Vorbildliche Jugendarbeit

Ein "schönes und ereignisreiches Übungsjahr" hatten auch die sieben Jungen und sieben Mädchen, fasste Jugendwart Philipp Herbert in seinem Rückblick zusammen. Neben 14 Übungen und Freizeitaktivitäten hatten die Jugendlichen am Samstag auch wieder die ausgedienten Christbäume eingesammelt, lobte Herbert die Jugendlichen.
Bürgermeister Waldemar Bug bestätigte in seinen Grußworten die im Vorfeld bereits angesprochene gute Zusammenarbeit. Weiter sagte er, dass das Zusammenleben auf dem Land nur funktioniere, wenn viele zusammenarbeiteten.
Kreisbrandmeister Egon Gessner unterstrich die Wichtigkeit einer guten Ausbildung und sprach von einer "vorbildlichen Jugendarbeit" der Premicher. Er machte auf die staatlichen Feuerwehrehrungen am Donnerstag, 6. März, in der Marktgemeinde Burkardroth aufmerksam und ging sowohl auf den Feuerwehrführerschein als auch das angebotene Fahrsicherheitstraining ein.

Ehrungen:

50 Jahre Edgar Schäfer und Martin Franz

40 Jahre Paul Antlitz, Gerhard Antlitz, Horst Kirchner, Georg Krapf, Dieter Voll und noch ein Dieter Voll

25 Jahre Detlef Krapf, Jürgen Meißinger und Christoph Reitelbach.