Das Thema Dorferneuerung stand im Mittelpunkt der Teilnehmerversammlung, zu der sich rund 20 Interessierte im Feuerwehrhaus am Mittwoch trafen. Im Blick stand die genauere Ausführung der Dorfplatzgestaltung. Es betrifft den Abriss des ehemaligen Pfarrhauses, die Einbeziehung des benachbarten ehemaligen Spielplatzes und das Areal rund um das Haus der Bäuerin, für das noch eine Sanierung ansteht.

Es wäre eine Riesenfläche für einen Dorfplatz, wären da nicht das Feuerwehrhaus und das Schützenhaus mitten im Weg. Denn für diese Gebäude komme ein Abriss überhaupt nicht in Frage, waren sich Bürgermeister Jürgen Karle und Planer Valtin Dietz (Dietz und Partner) einig. So ergibt sich eine Zweiteilung des Dorfplatzes, in das Areal an der Kurve zwischen Steingrund und Müllersweg sowie den Platz am Haus der Bäuerin, inklusive Löschteich.

Einig waren sich die Versammelten, dass das alte Feuerwehrhaus erhalten bleiben soll. Das befindet sich als optischer Punkt an der Stirnseite des lang gestreckten Schützenhauses, das vor etlichen Jahrzehnten als Kühlraum diente und danach als Schießbahn. Dort gibt es auch eine Haltestelle für den Bus. Eine Verbindungsmöglichkeit zwischen den beiden Dorfplatzteilen besteht an der Hinterseite des Schützenhauses, wo es eine begehbare Lücke zum Haus der Bäuerin gibt.