Mit einem Gewinn von knapp 40 000 Euro schrieb der Gemeindeforst von Wartmannsroth im vergangenen Jahr schwarze Zahlen. Und das obwohl Orkan "Sabine" im Februar 2020 rund ein Viertel der veranschlagten Holzernte vernichtete.

Revierförster Christoph Uffelmann und Fabian Menzel, Geschäftsführer der beauftragten Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Rhön-Saale, informierten den Gemeinderat über die bisherigen Forstergebnisse und stellten den Jahresbetriebsplan 2021 vor. Die Einschlagsplanung sieht heuer insgesamt 4156 Festmeter (fm) Holzernte vor. Das ist die Summe von 61 fm Jungbestandspflege, 796 fm Jungdurchforstung, 898 fm Altdurchforstung und 2410 fm Endnutzung. Rund 50 000 Euro sind heuer veranschlagt für Ergänzungspflanzungen und Wiederaufforstung. Die Instandsetzung der Wege ist mit 10 000 Euro angesetzt. Das kalkulatorische Betriebsergebnis wird mit 97 050 Euro für 2021 angesetzt.

Preisstabilität und gute Nachfrage des Holzmarktes konnte Menzel für Eiche und Buche bestätigen. Waren die Preise für Nadelholz im vergangenen Jahr noch im Keller, so scheinen sie sich heuer zu erholen, zumindest was Fichtenbauholz und frisches Kiefernholz betrifft. Weiterhin im Keller sei das geschädigte Käferholz. Auch das Corona-Virus habe im abgelaufenen Jahr seine Spuren auf dem verunsicherten Holzmarkt hinterlassen.