Günther war mit Leib und Seele Soldat und Fußballer. Im Jahr 1979 wurde er für seinen Einsatz bei der Panzerpionierkompanie 350 mit der Verdienstmedaille der Bundesrepublik ausgezeichnet.

Gebürtiger Ulmer

Der gebürtige Ulmer trat 1959 in Ingolstadt in die Bundeswehr ein. 1963 kam er zu den Panzerpionieren in der Saaleckkaserne. Dort war er 17 Jahre bis 1986 Kompaniefeldwebel. 1992 ging er als Oberstabsfeldwebel im Verteidigungskreiskommando Aschaffenburg in den Ruhestand.
Stark engagierte sich Günther seit seinem Beitritt im Jahr 1963 zunächst als Spieler für den SV Pfaffenhausen. Ab 1969 gehörte er dem Vorstand an. 1971 war er Gründungsmitglied der Alte-Herren-Abteilung, die er von 1988 bis 1993 leitete. Mit insgesamt 485 Spielen war er dort der Rekordhalter.
Verantwortung als Vereinsvorsitzender trug er nach dem Eintritt in den Ruhestand in den Jahren von 1994 bis 2003. Noch darüber hinaus leitete er die von ihm gegründete Jugendabteilung. Maßgeblich war er an der Gründung einer Trainingsgemeinschaft mit Hammelburg und Westheim beteiligt.

Ehrenmitglied

Auch als Mitorganisator der Stadtmeisterschaften machte er sich einen Namen. Für seine Verdienste bekam er im Jahr 2004 die Stadtplakette verliehen. Das Sportkuratorium ernannte ihn für sein jahrzehntelanges Engagement 2011 zum Ehrenmitglied.
Um Helmut Günther trauern auch Ehefrau Ursel, Sohn Robert mit Frau und fünf Enkelkinder. Gottesdienst ist am Samstag, 14. Februar, um 10 Uhr in der evangelischen Kirche, anschließend Aussegnung. Wolfgang Dünnebier