Der alle zwei Wochen stattfindende Stammtisch des SPD-Ortsvereins Hammelburg hat sic h beim jüngsten Treffen über den Hammelburger Wohnmobilstellplatz am Bleichrasen informiert.

Dazu konnte die Vorsitzende Ulla Wiegel mit Karl-Heinz-Franz einen kompetenten Ansprechpartner gewinnen. Franz, der den im Jahr 2003 unter Bürgermeister Ernst Stross eröffneten Wohnmobilstellplatz maßgeblich mitinitiiert hatte, führte die Mitglieder des Ortsvereins, über den Platz und nahm mit ihnen Stellen in Augenschein, die gelungen erscheinen oder die einer Verbesserung oder Sanierung bedürfen, teilt der SPD-Ortsverein in einer Pressemeldung mit. Insgesamt, so Franz, habe Hammelburg mit der Lage des Platzes, der Sicht ins Saaletal und aufs Rote Schloss und mit der Nähe zur Innenstadt ein Pfund, mit dem sich wuchern ließe. Die Abwasserentsorgungsanlage und der Wasseranschluss für Frischwasser seien zwar ohne Komfort, aber zweckmäßig.

Allerdings gebe es an verschiedenen Stellen Verbesserungsbedarf. Diskutiert wurde während des Rundgangs insbesondere über die Sanitäranlagen, die renovierungsbedürftig sind, über zu schmale Stellplätze und über eine wünschenswerte Neuanlage der Wasserversorgungs- und der Entsorgungsanlage im Zuge der Erneuerung des Sanitärgebäudes, heißt es weiter.

Steigerung der Attraktivität

Die SPD-Mitglieder besprachen darüber hinaus auch Möglichkeiten, den Platz zu erweitern und optisch beispielsweise durch die Pflanzung von Bäumen und Hecken aufzuwerten. Durch eine Steigerung der Attraktivität des Platzes könnten auch die bisher deutlich im niedrigeren Bereich angesiedelten Gebühren von sechs Euro pro Tag angehoben werden, so dass sich die Investitionen langfristig lohnen würden. Schließlich wurden alternative Orte für die Veranstaltung von Festen erörtert, weil beispielsweise durch das Hammelburger Volksfest im Frühjahr der Platz jeweils für drei Wochen geschlossen werden müsse und der Ausweichplatz an der Alten Lagerstraße keine Infrastruktur und keinen Komfort biete. Die anwesenden SPD-Stadträte und die Mitglieder des Ortsvereins nahmen die Anregungen gerne auf.