Für mehr Sicherheit an den Bushaltestellen in der Kissinger und der Schweinfurter Straße warb KOB-Geschäftsführer, Claus Schubert, im Gemeinderat. Der Ausbau dieser Bus-Stopps mit dem so genannten "Kasseler Bord" und erweiterten, markierten Sicherheitszonen sollen künftig helfen, Unfälle beim Ein- und Aussteigen zu vermeiden.
Die neue Strategie des Öffentlichen Personen-Verkehrs (ÖPV) ist gepaart mit den Klagen der Behindertenverbände. Das "Kasseler Bord" ist ein Hochbordstein mit konkaver Wölbung - wie beispielsweise in Thulba oder Hetzlos bereits verwendet - und gilt als sicherer Aspekt gegen Unfälle zwischen Bordstein und Buseinstieg. Die Bushäuschen wollen die Initiatoren zurückversetzen.
In Fuchsstadt gibt der Kreisomnibusbetrieb (KOB) außerdem die Haltestelle an der Raiffeisenbank auf. Das Teilstück der Hauptstraße sei zu eng, insbesondere wenn hier noch Fahrzeuge parken, argumentierte Schubert. Die Haltestelle in der Schweinfurter Straße wollte Schubert vom Löschweiher weiter nach außen verlegen. Doch scheiterte die Absicht am Einspruch mehrerer Gemeinderäte und des Bürgermeisters, die den Standort erhalten wollen.

Speziell für die Grundschulkinder

"Wir sollten den Haltepunkt belassen und ausbauen. Die paar Kinder an der Raiffeisenbank verteilen sich auch auf die beiden anderen Haltestellen", so Hart. Nicht vom Umbau betroffen ist die Haltestelle am Kohlenberg, die speziell für die Grundschulkinder eingerichtet wurde.

Debatte über Kosten

Schon länger ist die Gestaltung des Containerplatzes und Wertstoffhofs an der Ecke Schweinfurter Straße/Hauptstraße ein Thema im Rat. Entgegen der Ansicht des Bürgermeisters, das Areal nur optisch aufzuwerten, waren Willibald Kippes, Rainer Heid und Mathias Stöth der Meinung, hier doch etwas mehr zu tun, natürlich unter der Prämisse des Kostenaufwands. Hart will die Kosten errechnen lassen die anfallen, beispielsweise bei einer Einhausung der Container und verschiedenen, zweckmäßigen aber auch aufwertenden Maßnahmen auf diesem Platz. Das alte Feuerwehrhaus soll Wertstoffhof bleiben, das Dach ist inzwischen repariert. Der Bürgermeister will Bautechniker Uwe Mützel den Auftrag zur Kostenermittlung für die Umgestaltung erteilen.
Skeptisch zeigte sich Vize-Bürgermeister Manfred Öftring zu den Zahlen der Jugendbefragung des Landkreises. Die statistisch dargestellten Ergebnisse ergeben ein, nach Meinung Öftrings, ungenügendes - in manchen Fällen sogar ein falsches - Bild der Situation Jugendlicher in Fuchsstadt. "Was ist die Sinnhaftigkeit solcher Aktionen, die mit dem Geld des Steuerzahlers bezahlt werden?" , fragte Öftring. Auch der Bürgermeister und Hans-Jürgen Pfülb übten Kritik zum Beispiel zu den ermittelten Freizeitangeboten im Ort, von denen es durch die zahlreichen Vereine genügend gebe, so Hart. Der Rat kam überein, dass der Bürgermeister ortsspezifische Antworten beim Landkreis einholen soll.

Umlage gebilligt

Hart informierte über den Wettbewerb "Unser Friedhof - Ort der Würde, der Kultur und Natur", an dem sich nach einstimmigem Beschluss auch Fuchsstadt beteiligen wird. Beim Holzstrich wurden 69 Ster zum Durchschnittspreis von je 54 Euro verkauft, ließ er wissen. Einmütig stimmten die Räte für den Kauf eines neuen Dampfstrahlers für die Feuerwehr und den Bauhof zum Preis von rund 3000 Euro.
Ebenso billigte der Rat die Verwaltungs- und Investitionskostenumlage der Gemeinschaftsversammlung in Höhe von 560 000 Euro bzw. 220 000 Euro und die Schulverbandsumlage von gut 100 000 Euro.