Der Neujahrsempfang führt in Ramsthal engagierte Gemeindemitglieder und Vereinsfunktionäre alljährlich ins Rathaus. Für Alfred Gündling, war es die Premiere im Amt des Bürgermeisters. Er zeigte sich optimistisch. Wie immer zum Jahreswechsel stelle sich die Frage nach der Zukunft, die jeder für sich beantworten muss, erklärte er. Auch wenn die Gemeindefinanzen noch gut seien, so sei künftig manche andere Sichtweise bei kommunalen Entscheidungen erforderlich. Für die nächsten Jahre erwartet er Entwicklungen, die den Spielraum der Gemeinden stark beeinflussen werden. Trotzdem oder gerade deswegen sei es erforderlich, dass die Gemeinde ihre kommunale Autonomie nutze und alles dafür tue, die Lebensqualität der Bürger zu verbessern.

"Segen für unser Gemeinwesen"

Ein Teil dieser Möglichkeiten wird durch Vereine und Gruppierungen innerhalb der Gemeinde abgedeckt, deren Repräsentanten die Gäste des Neujahrsempfangs waren. Gündling lobt deren Einsatz: "Sie sind ein wahrer Segen für unser Gemeinwesen." Das "Bürgerschaftliche Engagement" trage zur Lebensqualität im Weindorf bei.
Seinen Rückblick auf das vergangene Jahr begann er mit der Kommunalwahl, bei der er als Bürgermeister neu gewählt wurde und auch der Gemeinderat eine neue Zusammensetzung erhielt. Gündling meinte, dass mit dieser Wahl neue Wege und Perspektiven für Ramsthal´s Zukunft eröffnet wurden. Einmal mehr betonte er, dass er es bedaure, dass dem neuen Gemeinderat keine Frau angehört. Der letzte Gemeinderat hatte drei weibliche Mitglieder.

Dank an Gemeinderäte

Er nutzte die Gelegenheit, sich noch einmal bei den ausgeschiedenen Gemeinderatsmitgliedern Anita Sixt, Karin Schmitt, Martha Warmuth und Rainer Morper für ihren Einsatz zu bedanken. Auch seinen Vorgänger Franz Büttner würdigte er als "Institution in Ramsthal". Büttners Meinung und Expertise sei immer noch erwünscht und gefragt.