Hoher Sachschaden entstand bei einem Dachstuhlbrand in Heiligkreuz. Nach ersten Schätzungen dürfte der Schaden im mittleren sechsstelligen Bereich liegen, so der Pressebericht der Polizei. Glück im Unglück: Es gab keine Verletzten. Die Bewohner hatten den Brand rechtzeitig bemerkt und sich in Sicherheit gebracht. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache hat inzwischen die Kriminalpolizei Schweinfurt übernommen.

Aus bislang noch ungeklärter Ursache war am Mittwochabend der Dachstuhl eines Wohnhauses in der Obersinner Straße in Brand geraten. Gegen 21.45 Uhr war bei der Integrierten Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst die Mitteilung über den Brand in der Obersinner Straße eingegangen. "Als die erste Streifenbesatzung am Einsatzort eintraf, drang dichter Rauch aus dem Dachstuhl des Wohnhauses", heißt es im Pressebericht der Polizei.

130 Feuerwehrleute im Einsatz

Zur Brandbekämpfung waren Freiwillige Feuerwehren aus dem Landkreis im Einsatz. Die rund 130 Rettungskräfte bekamen den Brand nach Angaben der Polizei schnell unter Kontrolle, sodass ein weiteres Ausbreiten der Flammen verhindert werden konnte. Wie das Feuer entstanden ist, sei nun Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei Schweinfurt, so der Pressebericht.

Nach Angaben des Wartmannsrother Feuerwehrkommandanten Niklas Fink waren Löscharbeiten schwierig und langwierig. Dies lag an Glutnestern, die sich an teilweise schwer oder kaum zugänglichen Stellen im Dachgeschoss gebildet hatten. Der Feuerwehreinsatz zog sich deshalb bis in die Morgenstunden gegen 4.30 Uhr hin.

Keine Probleme gab es mit dem Löschwasser, erläutert der Wartmannsrother Feuerwehrkommandant auf Anfrage dieser Zeitung. Unterstützung bekamen die Wehren wiederum aus der Landwirtschaft.Ein Landwirt stellte ein Wasserfass mit einem Fassungsvermögen von 18.000 Liter Wasser bereit. Auch ein Fischteich in der Nähe konnte genutzt werden.