Sie werden neu verfugt. Einzelne Gefache müssen sogar abgebrochen und komplett neu gemauert werden, wie Stadtbaumeister Detlef Mohr auf Nachfrage erklärte. Bretter stützen bereits seit einiger Zeit Teile des Fachwerks provisorisch, damit die Gefache nicht herausfallen.

Die Holzbalken bekommen einen Anstrich mit Leinölfirnis, der eine Schutzschicht gegen die Witterung bildet. Außerdem werden Dachziegel ausgetauscht. Zu guter Letzt setzen die Arbeiter dem Turm eine neue Spitze auf.
Die Sanierung dauert vermutlich bis in den Juli hinein.

Die Stadt will den Hüterturm zu bestimmten Anlässen Besuchern zugänglich machen - ähnlich wie beim Mönchsturm. Eine generelle Öffnung ist nicht geplant, da die Bauverwaltung die enge Treppe, wie beim Mönchsturm, als zu gefährlich für einen unbeaufsichtigten Publikumsverkehr einschätzt. Eine Öffnung des Hüterturms muss aber noch mit den Pfadfindern abgesprochen werden, die das Gebäude für ihre Treffen und als Lager nutzen.