"Was wäre Bayern ohne Unterfranken?", fragte Oberbürgermeister Kay Blankenburg (SPD) in die Runde. Seine Antwort: "arm dran." Andersherum gäbe es das Staatsbad Bad Kissingen nicht ohne Bayern, sagte er.
Am Mittwoch eröffnete Blankenburg die Wanderausstellung "Unterfranken in Bayern 1814 - 2014" im Alten Rathaus. Zu sehen gibt es 25 Tafeln mit Karten und Erklärungen.
Themen sind Dialektstrukturen, die Bevölkerungsentwicklung, Kriegsschauplätze und die Gebietsreform. Ein "Querschnitt durch 200 Jahre unterfränkische Geschichte".

"Die Ausstellung zeigt historische Ereignisse, die eines zweiten Blickes würdig sind", sagt Oberbürgermeister Kay Blankenburg. Der Bezirk Unterfranken, die Regierung von Unterfranken und das Amt für Ländliche Entwicklung haben die Wanderausstellung gemeinsam mit Wissenschaftlern ausgearbeitet. "Die Ausstellung soll das Bewusstsein fördern: Die Gegenwart kann nur verstehen, wer über die Vergangenheit Bescheid weiß", sagte Karin Renner (CSU), die Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel vertrat.

Bis Sonntag, 3. August, ist die Ausstellung im Alten Rathaus zu sehen. Geöffnet ist dieses montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr, samstags von 9 bis 12.30 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 14 bis 17 Uhr.