Guter Stimmung waren die Zuschauer des Rakoczy-Umzugs am Sonntagnachmittag, für viele der Höhepunkt des Festwochenendes. Viele säumten die Straßen entlang der Strecke. Insbesondere auf der Ludwigsbrücke drängte sich das Publikum.

Rakoczy-Festzug: 18.000 Zuschauer säumten die Straßen

Von rund 18 000 Festzug-Zuschauern ging Thomas Lutz von der Stadt Bad Kissingen aus. Für Freitag sprach er von 25 000 Besuchern und für Samstag von 27 000. Es sei wunderbar gelaufen, sagte Lutz. Er sei sehr zufrieden. Das galt auch für seinen Organisator-Kollegen Bruno Heynen von der Staatsbad GmbH.

Kaum war der Festzug am Sonntag durch, gab es allerdings eine Unwetterwarnung. Gegen 17 Uhr fing es dann an zu donnern und schütten. Die Besucher suchten Unterstände und flüchteten sich nach drinnen. Programmpunkte wie die beliebte Autogrammstunde der historischen Persönlichkeiten wurden ebenfalls nach innen verlegt. Lutz zeigte sich zuversichtlich, dass das Unwetter dem Fest keinen großen Abbruch tun wird.

Der Regen hatte auch sein Gutes: Angesichts der Trockenheit der vergangenen Tage entspannte er die Situation für das Feuerwerk zum Abschluss der dreitägigen Feierlichkeiten.

Bereits der Regen Sonntagnacht kam den Sicherheitskräften in dieser Hinsicht gelegen. So zeigte sich auch Harald Albert, Stadtbrandinspektor und Kommandant der Bad Kissinger Feuerwehr, nach dem Regen Sonntagnacht gelassen. Das galt auch für den Verlauf des Fests. So konnte er von keinen nennenswerten Vorkommnissen berichten. "Das einzige Vorkommnis ist, dass alles sehr gut war", meinte auch Lutz bei seiner Bilanz am Sonntagnachmittag.