So alt muss man erst einmal werden. 75 Jahre ist Josef Wehner treues Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Stangenroth. Er konnte an der Jahresversammlung des Vereins am vergangenen Freitag nicht teilnehmen und wird deshalb die Ehrenurkunde zu Hause überreicht bekommen. Gleiches gilt für Robert Voll, der für 60 Jahre ausgezeichnet wurde. Reinhold Krug und Siegfried Zehe wurden für 50 Jahre geehrt, für 40 Jahre Thomas Hartmann, Manfred Wehner und Winfried Wehner. Christoph Metz ist seit 25 Jahren Mitglied.

Nicht eine negative Bemerkung fiel beim Rückblick des Vorsitzenden Christian Metz. Im Gegenteil, bei den zahlreichen Veranstaltungen leisteten die Mitglieder 602 Dienste, mehr noch als im Vorjahr. Auch bei den Festbesuchen herrschte kein Mangel an teilnehmenden Kameraden. "So gefällt mir das", sagte Vorsitzender Metz. Insgesamt waren es sogar 1560 Stunden Dienst, welche der 126 Mitglieder zählende Verein geleistet hatte, ergänzte Kommandant Sebastian Metz in seinem Rechenschaftsbericht.


34 Aktive

34 Männer und Frauen leisten in Stangenroth aktiven Dienst. Von den zwölf Atemschutzgeräteträgern haben jedoch nur neun die erforderliche Untersuchung. Bei den elf Alarmierungen verzeichnete Metz 244 Einsatzstunden. Die 13 Übungen seien "gut bis sehr gut" besucht worden. Großes Lob heimste die Feldküche der Stangenrother Feuerwehr ein, die bei verschiedenen Veranstaltungen verköstigt hatte. Helfer seien willkommen.

Weiter berichtete der Kommandant von Veränderungen in der Jugendbetreuung, die bisher Jürgen Gärtner oblag. Um die aktuell vier Jugendlichen und zwölf Kinder werden sich jetzt gemeinsam Felix Kirchner, Lisa Bauernschubert und Kevin Kungu kümmern.


Dank für hervorragende Absicherung

Zweiter Bürgermeister Daniel Wehner dankte noch einmal für die hervorragende Absicherung der Demonstration im vergangenen Jahr. Wie wichtig die Feuerwehren sind, habe man am Sturm am Vortag (Nordrhein-Westfalen insbesondere) wieder gesehen. Ohne die Ehrenamtlichen wäre das nicht zu leisten gewesen.

Wie andernorts auch appellierte Kreisbrandmeister Klaus Preisendörfer an die Atemschutzgeräteträger, die Untersuchung nachzuholen. Denn "wir sind auf jeden Mann angewiesen". Weiter ging er auf Veränderungen bei den Einsätzen ein. So werden unter anderem künftig bei Waldunfällen die Feuerwehren immer mitalarmiert.