Davon berichtete Peter Karl vom städtischen Büro Bauleistungen im jüngsten Stadtrat. Dessen Mitglieder vergaben weitere Gewerke. Und schließlich gab es noch eine positive Botschaft.

Aktuell ist die Firma Sitte aus Bad Brückenau mit den Erd- und Fundamentarbeiten beschäftigt, berichtete Karl. Allerdings mangele es derzeit an Bewehrungsstahl für die Fundamente. Die Lieferzeit könne zwölf bis 14 Tage statt der üblichen drei bis vier betragen. "So kann es sein, dass sich nächste Woche auch der Baustelle nichts tut."

Auch beim Stahl- und Metallbau zeichnen sich laut Karl Probleme ab. Erste Gespräche für die ausführung würden laufen. Leichtmetallverkleidungen für die Wände seien jetzt schon nicht in allen Farben lieferbar. Insgesamt sei die Baustelle etwa zwei Wochen hinten dran.

Dafür berichtete der städtische Mitarbeiter, dass es bei dem Projekt und der bisherigen Auftragsvergabe Stand jetzt genau 310524 Euro Kostenersparnis gebe. Jürgen Pfister (PWG) wollte das allerdings nicht überbewerten, sei die Ersparnis doch durch die Minderung bei den abbruchkosten zustande gekommen.

Die Aufträge für Putz-, Maler- und Trockenbauarbeiten über 66106 Euro vergab der Stadtrat einstimmig an die Firma Liebler aus Reith. Dirk Stumpe (PWG) fragte, warum die Kosten gegenüber der Entwurfsplanung von 37 000 Euro so stark gestiegen seien. Karl erklärte, dass man damals noch nicht wusste, wo abgehängte Decken und verkleidete Wände sind, wie zum Beispiel im Unterrichtsraum.

Der Stadtrat vergab ebenfalls einhellig die Arbeiten für den Garten- und Landschaftsbau. Dabei kam mit einem Auftragsvolumen von 212659 Euro die Firma Sitte zum Zuge. Die Pflanzarbeiten übernimmt für 40258 Euro die Firma Rüger aus Arnstein-Büchold.

David Fronczek (SPD) fragte in Zusammenhang mit den Putz-, Maler- und Trockenbauarbeiten nach Eigenleistungen der Volkerser Feuerwehr. Dafür steht der Wehr aber offensichtlich nicht genügend Manpower zur Verfügung.