Thomas Schreiner ist der Deutschland-Chef der Champagner-Marke Laurent-Perrier. Der prominente 63-Jährige war Anfang März ein paar Tage in Ischgl, um dort den "Sterne-Cup der Köche" zu veranstalten, ein Event mit Spitzenköchen, das Schreiner vor 23 Jahren ins Leben gerufen hat. Was ein unbeschwerter Kurz-Trip werden sollte, endete beinahe mit seinem Tod.

In der Abendzeitung München hat er über seine Erkrankung gesprochen, mit dieser Redaktion darüber, wie er sich in Bad Kissingen in der Bavaria-Klinik erholen konnte. Schreiner: "Die Ärzte, das Pflegepersonal und die Therapeuten dort machen einen tollen Job. Ihnen bin ich sehr, sehr dankbar. Ohne sie wäre meine Genesung nie so gut verlaufen."

Herr Schreiner, die wichtigste Frage vorab: Wie geht es Ihnen?

Thomas Schreiner: Im Moment geht es mir gut, danke. Als ich vor zehn Wochen hier in der Reha in Bad Kissingen ankam, konnte ich nur mit einem Rollator gehen. Ich hatte 15 Kilo abgenommen, alle Muskeln waren weg, die Sehnen verkürzt. Gerade habe ich mich auf dem Golfplatz versucht. Das ist für mich wie ein kleines Wunder. Ich bin etwas außer Puste, mein Lungenvolumen ist bei etwa 70 Prozent. Meine Stimme ist anders als früher, rauchiger und leiser - aber wenn ich zurückblicke, kann ich wirklich nicht klagen.