Sperre auf A7: Betonmischer durchbricht Leitplanke - 26 Tonnen Zement auf der Autobahn

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Ein Betonmischer hat am Donnerstagmorgen auf der A7 die Leitplanke durchbrochen und ist im Anschluss umgekippt. Der Fahrer wurde schwer verletzt. Die Autobahn muss über Stunden gesperrt werden. Symbolbild: News5
Ein Betonmischer hat am Donnerstagmorgen auf der A7 die Leitplanke durchbrochen und ist im Anschluss umgekippt. Der Fahrer wurde schwer verletzt. Die Autobahn muss über Stunden gesperrt werden. Symbolbild: News5

In einem Baustellenbereich auf der A7 bei Bad Kissingen ist am Donnerstag ein Betonmischer umgekippt. Die Ladung ergoss sich dabei auf die Fahrbahn. Der Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Die Bergungs- und Aufräumungsarbeiten dauerten den ganzen Tag über an.

Schwerer Unfall auf A7 bei Bad Kissingen: Betonmischer durchbricht Leitplanke. Ladung verteilt sich auf Fahrbahn. Fahrer schwer verletzt. Am frühen Donnerstagmorgen hat ein 56-Jähriger mit seinem Betonmischer die Mittelleitplanke der A7 durchbrochen und kam mit seinem Fahrzeug auf der Seite zum Liegen. Die Autobahn musste bei Bad Kissingen zunächst in beide Richtungen vollgesperrt werden. Indes nahmen die Aufräumarbeiten laut Polizei den ganzen Donnerstag in Anspruch.

Nach derzeitigen Erkenntnissen war der 56-Jährige mit seinem Betonmischer am Donnerstagmorgen, gegen etwa 04.45 Uhr, auf der A7 in Fahrtrichtung Ulm unterwegs.

A7 bei Bad KIssingen: Rettungsdienst zufällig vor Ort

Aus noch ungeklärter Ursache touchierte er zwischen den Anschlussstellen Bad Brückenau/Wildflecken und Bad Kissingen/Oberthulba mit seinem Fahrzeug zunächst im Baustellenbereich eine dortige Betonleitwand, durchbrach mit seinem Fahrzeug die Mittelleitplanke und blieb anschließend quer auf der Seite liegen.

 

Der 56-jährige Fahrer wurde durch einen zufällig anwesenden Rettungsdienst erstversorgt und im Anschluss schweren Verletzungen in ein nahe liegendes Krankenhaus transportiert.

Zement verteilt sich auf A7: Unfall am Donnerstag

Die Ladung des Fahrzeuges, rund 26 Tonnen Zement, sowie die Betonleitwände der dortigen Baustelle verteilten sich auf der gesamten Autobahn, sodass diese in Fahrtrichtung Norden zunächst vollgesperrt werden musste.

Während der ersten Aufräumarbeiten konnte der Verkehr in Fahrtrichtung Süden zunächst auf einer Fahrspur an der Unfallstelle vorbeifahren.

A7 bis in den Nachmittag gesperrt

Wie die Polizei mitteilt, wurde die Autobahn aber ab 8 Uhr in Fahrtrichtung Süden komplett gesperrt. Grund dafür waren nötige Aufräumarbeiten, die den ganzen Tag über andauerten. Der Verkehr wurde an den jeweiligen Anschlussstellen weiträumig umgeleitet.

Die Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck wurde bei der Unfallaufnahme durch die Autobahnmeisterei sowie die Feuerwehren aus Bad Kissingen und Oberthulba unterstützt.