Die Ehrungen für besondere Leistungen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Marktgemeinde Wildflecken haben eine lange Tradition."Es ist immer etwas Besonderes, junge Menschen zu würdigen für ihr großes Engagement zum Beispiel in Schule, Ausbildung, Gemeindeleben und im Beruf", sagte Bürgermeister Gerd Kleinhenz (PWW) in der jüngsten Ratssitzung.

Franca Schmitt, Anne Trump und Lorena Fuß haben sich in ihrer schulischen beziehungsweise berufsbildenden Laufbahn durch herausragende Noten auszeichnen können und sind mit zahlreichen, ganz unterschiedlichen Aktivitäten auch in der Dorfgemeinschaft seit einiger Zeit stark engagiert. "Ich hoffe sehr, dass ihr der Marktgemeinde Wildflecken auch weiterhin verbunden und gewogen bleibt, auch wenn es zum Beispiel für das Studium etwas weiter weg gehen muss. Vielleicht können alle drei jungen Frauen eines Tages in der Gemeinde dauerhaft sesshaft werden."

Neue Satzung als Handhabe gegen Rowdies

Eine Satzung für die Benutzung der öffentlichen Anlagen und Plätze soll in Zukunft mehr Klarheit und Rechtssicherheit bringen. Hierbei geht es unter anderem um eine strikte Einschränkung des öffentlichen Alkoholkonsums, um das Verbot von Grillpartys auf öffentlichen Plätzen und um das Ausstellen von Platzverweisen bei missbräuchlicher Nutzung öffentlicher Anlagen. Die Kommunalpolitiker hatten einige Änderungswünsche zur Satzung, sodass der Beschluss auf die kommende Sitzung vertagt werden musste.

Probleme an Bushaltestellen

Mit Hilfe der Satzung will die Gemeinde auch die akuten Probleme an Bushaltestellen in Angriff nehmen. "Problemzonen werden sich durch eine Satzung natürlich nicht vollständig auflösen lassen, sondern eher verlagern. Aber wir müssen eine Handhabe bekommen, um Missstände zu verbessern", so Bürgermeister Gerd Kleinhenz.

Eine finanzielle Förderung für den Caritasverband wird, wie schon im Vorjahr, weiterhin vorläufig ausgesetzt. "Die finanzielle Lage zwingt uns dazu, Ausgaben auf den Prüfstand zu stellen. Das musste schon in der Vergangenheit immer wieder kontrovers diskutiert werden", so Bürgermeister Kleinhenz. Solche Entscheidungen würden den Kommunalpolitikern nicht immer leicht fallen