Fast hätte die Sitzung des Stadtrates am Dienstag nicht stattgefunden. Die Ladung sei nicht fristgerecht zugestellt worden, monierte Birgit Poeck-Kleinhenz (PWG) und zweifelte die Rechtmäßigkeit der Zusammenkunft an. Hintergrund seien Verzögerungen bei der Deutschen Post gewesen, erklärt Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks (CSU). Nach längerer Diskussion führten die Räte das Treffen fort. Die fast 30 Zuhörer, viele davon von der Volkerser Wehr, hätten sonst nach Hause gehen müssen.

Auf Bitte des Stadtrats hatte Architekt Stefan Richter die Kosten für einen Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Volkers nochmals überarbeitet. Der Kostenvorschlag, den er nun den Räten vorstellte, liegt mehr als 300.000 Euro unter der Summe, die noch im September im Raum stand. Die Pläne seien "noch kompakter" und würden eine noch "wirtschaftlichere Bauweise" zugrunde legen. Entgegen der ursprünglichen Pläne ist das Gebäude nun auf dem hinteren Bereich des Geländes geplant.

Neuer Standort vorgeschlagen

Nach den Ausführungen des Architekten gab die Bürgermeisterin das Wort an Georg Zeitz (PWG). Die PWG hatte bei einem eigenen Treffen mit Ortssprecherin Heike Kötzner (CSU) und der Feuerwehr einen eigenen Vorschlag entwickelt. Demnach würde Georg Zeitz auf seinem Gelände in der Hauptstraße das Feuerwehrhaus bauen und an die Stadt vermieten.