Die Corona-Pandemie hat besonders in den Altenpflegeeinrichtungen vieles verändert - so auch die Durchführung der regelmäßig hier stattfindenden Konzertveranstaltungen. So hatte die Veranstaltungsleiterin Hildegard Wilhelm Kontakt mit den Georgi-Bläsern aufgenommen, um ein Open-Air-Konzert im Innenhof des Kurstifts zu veranstalten, heißt es in einer Pressemitteilung.

27 Musiker, die alle wegen Corona seit Monaten nicht mehr musizieren durften, kamen mit großer Freude ins Kurstift, um endlich wieder einmal vor Publikum spielen zu dürfen. Bereits eine Stunde vor Beginn des Konzerts wurden die Abstände für die einzelnen Instrumentengruppen nach den gebotenen Vorgaben vermessen. Die Bewohner machten es sich auf den Balkonen ihres Appartements gemütlich. Andere Zuhörer saßen auf der Galerie über der Pflegestation, im Hof, und sogar vor dem Tor hatten sich fremde Zuhörer eingefunden, um den Konzertdarbietungen zu lauschen. Auch hier wurde peinlich genau auf die Abstände bzw. auf das Tragen von Masken geachtet.

Lautstark Zugabe gefordert

Das bunte Programm startete mit traditioneller Blas- und Marschmusik, Filmmelodien sowie Ragtime und Jazz. Die Begeisterung der Musiker sprang spürbar auf das in großen Abständen sitzende Publikum über. Der "Frankenlied-Marsch", als letzter Vortrag, wurde von Bravorufen und tosendem Applaus begleitet und lautstark eine Zugabe verlangt. Manfred Häberlein, der neue musikalische Leiter der Georgi-Bläser, ließ dann die Serenade mit dem "Crans-Montana-Marsch" ausklingen.

"Das war ein gelungener Sommerabend", war noch nach Tagen von den Bewohnern und den vielen Zuhörern zu vernehmen.