Der geplante Ausbau der Birkenstraße in Schönderling bestimmte die Diskussion in der letzten Sitzung des Marktgemeinderates. Ein Mitarbeiter des Büros Hahn, Bad Kissingen, stellte die Planungen vor und ging dabei auch auf die Kosten der Maßnahme ein. Vorgesehen ist ein Ausbau eines 74 Meter langen Teilstücks der Birkenstraße und zwar von der Kreisstraße bis nach der Helmersbachstraße, einschließlich des Abzweigs zu dieser Straße.

Nach dem derzeitigen Stand belaufen sich die Kosten für den Straßen- und Gehwegeausbau auf 94 000 Euro/Netto. Dass sich diese Summe gegenüber einem Angebot aus dem Jahr 2018 mit 68 000 Euro deutlich erhöht hat, erklärte der Planer mit einer derzeit üblichen jährlichen Kostensteigerung; außerdem hat sich die Planung inzwischen geändert, so dass sich die überplante Straßenfläche von 380 qm auf 520 qm erhöht hat.

Die Instandsetzung der betroffenen Wasserleitung würde 16 000 Euro/Netto kosten.

Nach Nachfragen zu der Kostensteigerung gab es eine längere Diskussion, ob man die Planung nicht zurückstellen solle und die Birkenstraße später mit möglichen Zuschüssen ganz ausbauen könne.

Während Roman Jörg (CSU) seine Zustimmung von dem Angebot von 2018 abhängig machte, warf Nadine Leitsch (ABS) die Frage auf, ob eine erneute Ausschreibung sinnvoll wäre.

Schließlich plädierten Bürgermeister Bernold Martin (CSU) und 2. Bürgermeister Jochen Henz (FWG Schönderling) für eine Annahme des Angebots, so dass der Antrag von Andreas Martin (CBB) mit einer Gegenstimme angenommen wurde, der eine Annahme des Angebots beinhaltet und den Bürgermeister zu Nachverhandlungen mit der Baufirma beauftragt.

Ja zu Ausbau von Wildgehege

Michael Belz will sein bestehendes Damwildgehege am Adelsberg um eine Fläche von 1,5 Hektar erweitern. Da das Gremium gemeindliche Belange nicht berührt sieht, erteilte es einstimmig die naturschutzrechtliche Erlaubnis.

Den Antrag auf Vorbescheid zum Neubau einer Wohnwagenunterstellhalle im Gewerbegebiet Schildeck II lehnte der Gemeinderat ab. Auf den vorgelegten Unterlagen wurde, die baugrenzen nicht eingehalten, der gemeindliche Lärmschutzwall "überbaut" und es gab keinerlei Gebäudeansichten. Der Antragsteller wird mit dem Beschluss aufgefordert entsprechende Unterlagen vorzulegen, so dass das Gremium, das das Vorhaben grundsätzlich begrüßt, erneut entscheiden kann.