Die Polizei berichtet über mehrere Unfälle in Bad Brückenau, die aufgrund winterlicher Straßenverhältnisse passiert sind: Dichter Schneefall bis in den Vormittag hinein und auf kaltem Untergrund anfrierender Schneematsch behinderten am Montagvormittag im Altlandkreis Bad Brückenau den Verkehr. An den Steigungstrecken blieben mehrere Lastkraftwagen vorübergehend hängen. Bis 15 Uhr wurden der Polizei Bad Brückenau vier Verkehrsunfälle gemeldet.

Auto gerät ins Schleudern

Gegen 09.15 Uhr war eine 34-jährige Autofahrerin von Ober- nach Unterleichtersbach unterwegs. Am Ortseingang von Unterleichtersbach kam der Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab und landete nach einigem Schleudern in einem Gartenzaun. Am Fahrzeug entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Zudem sind am Gartenzaun Reparaturkosten von etwa 1000 Euro nötig.

Des Weiteren rutschte gegen 09.30 Uhr eine 55-jährige Frau mit ihrem Auto bei Oberleichtersbach in den Straßengraben. Der Sachschaden an ihrem Fahrzeug beträgt etwa 1000 Euro.

In den Gegenverkehr geschleudert

Etwa eine Stunde später blieb es beim Zusammenstoß zweier Fahrzeuge zwischen Motten und Kothen ebenfalls bei einem Sachschaden. Dieser liegt mit geschätzt 10.000 Euro jedoch deutlich höher. Ein 20-Jähriger hatte in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war nach links in den Gegenverkehr geschleudert. Hier stieß sein Auto mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen. Beide Fahrer konnten ihre Fahrzeuge unverletzt verlassen.

Gegen 12.30 Uhr passierte eine 30-jährige Frau aus dem Altlandkreis mit ihrem Auto auf der Staatsstraße von Oberweißenbrunn nach Wildflecken gerade die Einfahrt zum Osttor des Truppenübungsplatzes, als sie auf eisglatter Fahrbahn ins Schleudern geriet. Ihr Wagen schlidderte über die Gegenfahrbahn, wo dieser ein entgegenkommendes Auto nur knapp verfehlte. Anschließend überschlug sich das Fahrzeug und blieb im linksseitigen Straßengraben auf dem Dach liegen. Die Frau wurde nicht verletzt, der Sachschaden an ihrem Fahrzeug liegt bei etwa 5000 Euro.

Geschwindigkeiten waren nicht angepasst

Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass in allen Fällen die Geschwindigkeit der Unfallverursacher den Witterungsverhältnissen nicht angepasst war. Im Hinblick auf aktuell weiter winterliches Wetter appelliert die Polizei daher an die Autofahrer, ihre Geschwindigkeit entsprechend zu mäßigen.

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