Die Freiwillige Feuerwehr Motten ist wichtig für den Ort, dies belegten die Jahresberichte von Erstem Vorstand Rudolf Will und Erstem Kommandanten Andreas Möller. Ob Preisschafkopf, Prozessionen bei kirchlichen Veranstaltungen oder das Ferienprogramm, die Feuerwehr leistet über das ganze Jahr verteilt einen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben. Zudem hatte sie 14 Einsätze im vergangen Jahr zu leisten. Viermal mussten die Floriansjünger zu Bränden ausrücken. Drei Jugendliche haben ihre Truppmannausbildung absolviert. Auch mit dem Schaumtrainer wurde geübt: "Eine schöne und lehrreiche Sache", sagte der Kommandant.

Ein "Vergelt´s Gott" sagte der stellvertretende Landrat Emil Müller (CSU) für den geleisteten Dienst. Er sei gerne vor Ort präsent, um die Wertschätzung für das Ehrenamt zum Ausdruck zu bringen. Durch die Einsätze und die Vereinsveranstaltungen sei die Feuerwehr "ein wichtiges Glied der Dorfgemeinschaft". Sie sei überdies ein "Garant, dass wir sicherer und beruhigter durchs Leben gehen können." Dass diese Tradition weitergeführt wird, sichere die Nachwuchsarbeit. Ehrenamt sei keine Selbstverständlichkeit. Gerade in der heutigen Zeit schwinde die Bereitschaft, sich lange an ein Amt zu binden.