"Wer etwas will sucht Wege, wer etwas nicht will sucht Gründe." Mit diesem Zitat begann Konrektorin Katja Trost ihre Rede zur Verabschiedung der Schüler der Staatlichen Realschule Bad Brückenau - 65 an der Zahl. Ausnahmslos alle haben bestanden.

Gedankt wurde den Wegbegleitern, die diese Schulzeit mit den Abschlussschülern zusammen durchlebt haben. Eltern, Lehrer, Sekretärin Christel Schneider und Hausmeister Bruno Neun, alle haben unterstützt und geholfen, wo sie konnten, damit die Schüler an diesem Freitagabend in der Georgie-Halle ihr Abschlusszeugnis in der Hand halten und damit den Lebensabschnitt Schule be enden konnten.

Glückliche Gesichter, wo man hinsah, Erleichterung, Freude, Stolz. Ein Stück gewonnene Freiheit und der Aufbruch zu ganz persönlichen Zielen liegt nun vor den Absolventen. Gewünscht wurden dafür immer wieder Ausdauer, Geduld und Hoffnung. Heimliches Motto des Abends war der Text eines Hits von Mark Forster "Sowieso." Absolut passend fand sich sicherlich jeder irgendwo in die sem Stück wieder. Im Text heißt es zum Beispiel: "Egal was kommt, es wird gut, sowieso, immer geht ne neue Tür auf, irgendwo. Auch wenn's grad nicht so läuft, wie gewohnt. Egal, es wird gut, sowieso."


Zwei Jahrgangsbeste geehrt

Stellvertretender Landrat Emil Müller (CSU) gratulierte im Namen des gesamten Landkreises. Er wünschte sich, dass die Absolventen mutig und neugierig bleiben und natürlich kritisch. "Ihr prägt die zukünftige Gesellschaft", erläuterte er.

Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks (CSU) zeigte sich ebenfalls stolz auf "ihre" Schule. Sie appellierte an das Heimatgefühl der jungen Erwachsenen. "Bleibt der Region verbunden. Und wenn ihr erst einmal von hier weggeht, dann kommt irgendwann wieder zurück." Es würde alles getan werden, dass diese Region lebenswert bleibt. Den Klassenlehrern der Abschlussklassen Marina Kleinhenz (10A), Marcel Tuchenhagen (10B) und Jessica Bohn (10C) fiel der Abschied sichtlich schwer. Eine gute Klassengemeinschaft und schöne gemeinsame Erlebnisse wie die Abschlussfahrt haben alle zusammengeschweißt. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedete man sich.

Jahrgangsbeste waren Sisi Will und Fabienne Beck, beide mit einem Notendurchschnitt von 1,36. Danach folgten Celina Grom mit 1,42 und Fabienne Fi scher mit einem Notendurchschnitt von 1,58. Besonders engagierte Schüler aus verschiedenen Bereichen wurden von Schulleiter Michael Kreil geehrt und ihre tollen Leistungen gewürdigt. Besonders Lea Schneider aus Schondra stach heraus. Sie wurde als Außerordentliches Schülervorbild geehrt. Neben der Schule spielt sie in der Nationalmannschaft der U17 Fußball. Alles, was sie in den letzen drei Jahren dadurch in der Schule versäumte, holte sie selbstständig nach und zeigte damit vorbildlich, dass sie nach Wegen gesucht hat, Schule und ihre besondere Begabung beim Fußball unter einen Hut zu bekommen - mit Erfolg.