In der jüngsten Sitzung des Bad Brückenauer Stadtrats informierte Bürgermeister Jochen Vogel (CSU) darüber, dass es mit den Planungen für die Sanierung der Brücke bei Wernarz vorangehe. Die Verwaltung vergab die Ingenieurleistungen und Tragwerksplanung an die Firma IB Federlein in Salz. Dabei werden die drei Varianten untersucht, die der Stadtrat schon im Jahr 2017 diskutiert hatte, bestätigte der Bürgermeister auf Nachfrage aus dem Gremium.

Im Gespräch ist weiterhin, eine Brückensanierung für die Auslastung von 60 Tonnen, 20 Tonnen oder als kleine Brücke für Fußgänger und Radfahrer berechnen zu lassen. Die in Eckarts wohnende Stadträtin Eva Reichert-Nelkenstock (Grüne) hakte nach, ob es Sinn mache, alle drei Varianten untersuchen zu lassen. Womöglich sei sich der Stadtrat doch schon jetzt darüber einig, dass eine Brücke für Fahrzeuge bis 60 Tonnen nicht gebraucht werde.

Diese Ansicht teilt der Bürgermeister nicht. Andere Räte erinnerten daran, wie im Sommer 2017 dem Stadtrat die verblüffende Faktenlage dargelegt wurde, dass eine überdimensionierte Brücke über die Sinn aufgrund hoher Fördermöglichkeiten günstiger als eine kleinere Brücke gewesen wäre. Vogel bestand darauf, alle Möglichkeiten prüfen zu lassen, damit der Stadtrat eine fundierte Entscheidung treffen könne.

Kein Glühwein zum Regionalmarkt

Hartmut Bös (Grüne) machte darauf aufmerksam, dass die Organisatoren des Regionalmarktes wegen der Corona-Pandemie auf den Ausschank von Getränken und den Verkauf von Speisen nun doch verzichten. Nach Rücksprache mit dem Landratsamt und dem Gesundheitsamt sei man zu dem Schluss gekommen, dass solche Angebote die Bildung von Menschenansammlungen fördern. Dennoch ermutigte Bös die Räte, den Regionalmarkt zu besuchen. Am 12. Dezember werde der letzte Markt in diesem Jahr stattfinden.

Emanuel Fritschka (PWG) erkundigte sich nach der brachliegenden Baustelle in der Fußgängerzone. Dort war im Sommer die ehemalige Druckerei Nikolaus abgerissen worden. Vogel schilderte seinen Wissensstand, wonach derzeit Pfeiler erstellt würden, um den Giebel zu sichern. Erst danach könne die Firma die noch ausstehenden Aufräumarbeiten erledigen, sagte er.