Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat beim Tag der Franken seine Heimat zu einer der "schönsten Regionen der Welt" erklärt. Das jedes Jahr in einer anderen Stadt stattfindende Fest sei als Liebeserklärung an Franken zu verstehen, sagte er am Sonntag (3. Juli 2022) in Aschaffenburg. Niemand müsse aber eine Loslösung von Bayern fürchten: "Franken ist nicht Katalonien. Wir wollen uns nicht selbstständig machen."

Nach einer Unterbrechung aufgrund der Corona-Pandemie ging der 2006 ins Leben gerufene und vom Bayerischen Landtag beschlossene Tag der Franken in diesem Jahr wieder mit einem großen Fest über die Bühne.

Söder hat viele gute Worte für seine Heimat übrig

Der Franke sei bodenständig, kulturnah, heimatverbunden und habe eine liebliche Sprache, sagte Söder. Wenn ein Franke aus dem Urlaub zurückkehre, freue er sich schon unterwegs auf das fränkische Essen. Und auch wenn es manchmal vielleicht ein wenig dauere, bis man einen Franken erschließe: "Wenn, dann hat man ihn ein Leben lang als Freund oder als Freundin." Die Franken seien ein sehr treuer Stamm.

Die Unterfranken, die in diesem Jahr das Fest ausrichten, seien vielleicht die fröhlichsten unter den Franken, befand der Ministerpräsident, der selbst ein Mittelfranke ist. "Ob es am Wein liegt oder an der vielen Sonne - ich weiß es nicht." Das nahe an Hessen liegende Aschaffenburg sei das Tor zu Bayern. "Wir würden Aschaffenburg nie abgeben wollen."