Anlässlich einer allgemeinen Verkehrskontrolle am Samstag (17. Oktober 2020), gegen  00.20 Uhr, auf der Staatstr. 2248, Höhe Schernberg, stellten die kontrollierenden Beamten bei einem 45-jährigen Fahrzeuglenker mit Wohnsitz in der Schweiz, drogentypische Ausfallerscheinungen fest. Das berichtet die Polizeiinspektion Feuchtwangen.


Bei einem anschließenden Urintest wollte dieser jedoch tricksen und kippte zunächst Desinfektionsmittel in einen Becher.
Auf Grund dessen- da auch ein weiterer Urintest nicht möglich war- wurde eine Blutentnahme durchgeführt.

Fahrer hatte am Vortag einen Joint geraucht

Der Fahrer gab schließlich an, dass er einer möglichen Strafe entgehen wollte, da er am Tag zuvor einen Joint geraucht hätte. Bei der Nachschau in seinem Pkw wurden rund zwei Gramm Marihuana aufgefunden.


Neben einem Ordnungwidrigkeitenverfahren wurde ein Ermittlungsverfahren wegen illegalen Besitz und Einfuhr von Betäubungsmitteln eingeleitet.

Nach Benennung eine Zustellungsbevollmächtigen und Hinterlegung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 528,50 Euro, wurde der Schweizer aus der Sachbearbeitung entlassen. Die Weiterfahrt wurde untersagt.