Ein Unbekannter hat auf einem Feldweg bei Heilsbronn versucht, eine Joggerin zu vergewaltigen. Die Kripo bittet dringend um Hinweise aus der Bevölkerung.
Zu einer versuchten Vergewaltigung ist es am Mittwochabend (28. Oktober 2026) in Heilsbronn im Landkreis Ansbach gekommen. Ein noch unbekannter Täter soll versucht haben, eine Joggerin zu vergewaltigen. Die Kripo ermittelt und bittet dringend um Zeugenhinweise.
Die Frau befand sich nach Angaben der Polizei gegen 17.30 Uhr beim Joggen, als sie ein ihr unbekannter Mann von hinten angriff und sie überwältigte. Der Unbekannte würgte die Frau massiv und versuchte, sie auszuziehen, was ihm aber nicht gelang. Im Anschluss flüchtete der Mann in unbekannte Richtung.
Frau beim Joggen von hinten überwältigt: versuchte Vergewaltigung in Heilsbronn
Die Frau joggte im Vorfeld des Angriffs auf einem Feldweg zwischen Weißenbronn und Heilsbronn, der parallel zur Heilsbronner Straße (in Richtung Heilsbronn) verläuft. Hier traf die Joggerin erstmals auf den späteren Täter. Er saß dort rauchend auf einer Parkbank.
Die Frau lief dann auf Feldwegen in südöstlicher Richtung weiter. Hier kam es zu einem zweiten Kontakt mit dem späteren Täter. Der Mann fuhr auf einem Fahrrad auf die Frau zu und sprach sie an. Kurze Zeit später kam es zu dem Übergriff. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung nach dem Täter verlief ohne Ergebnis. So wird der Unbekannte beschrieben:
Circa 20 bis 25 Jahre alt
schlanke, sportliche Figur
europäisches Erscheinungsbild (heller Hauttyp)
war komplett schwarz gekleidet
trug ein auffälliges, hellblaues Schlauchtuch (Schlauchschal) aus Fleece
führte (beim zweiten Aufeinandertreffen) ein schwarzes Mountainbike mit sich.
Kripo bittet um Hinweise nach Übergriff auf Joggerin – wer hat diesen Mann gesehen?
Zum Zeitpunkt des Angriffs war der Täter laut Polizei ohne Fahrrad unterwegs. Das Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten Vergewaltigung übernommen. Am Donnerstagnachmittag (29. Oktober) wollen die Ermittler im Bereich des Tatorts Verkehrsteilnehmer befragen.
Weiterhin bitten die Beamten dringend um Zeugenhinweise und haben konkret folgende Fragen:
Wer kann Angaben zu dem beschriebenen unbekannten Mann machen?
Wer hat zur Tatzeit und auch in der Zeit davor und danach auffällige Beobachtungen gemacht?
Wer hat den beschriebenen Mann gesehen?
Wer kann Angaben zu dem schwarzen Mountainbike machen, welches bei dem Angriff auf die Frau nicht mehr mitgeführt wurde?
Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 0911/2112-3333 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.