"Massives Trümmerfeld" und 500.000 Euro Schaden: Lkw-Fahrer schläft am Steuer ein

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Ein Lkw-Fahrer schläft während der Fahrt auf der A6 ein und kollidiert mit einem Warnleitanhänger. Die Folgen sind immens.

Zu einem Verkehrsunfall mit einem erheblichen Sachschaden ist es in der Nacht zum Donnerstag (2. Juli 2026) auf der A6 im Landkreis Ansbach gekommen. 

Kurz nach 2 Uhr prallte in Fahrtrichtung Waidhaus/Pilsen zwischen den Anschlussstellen Lichtenau und Neuendettelsau ein Sattelzug in einen Warnleitanhänger der Autobahnmeisterei. Dieser war mit einem Lkw als Zug- und Sicherungsfahrzeug mit entsprechender Vorabsicherung auf der rechten Fahrspur positioniert worden, nachdem es dort zu schweren Fahrbahnschäden gekommen war. Wie die Verkehrspolizei Ansbach berichtet, war das Gespann unbesetzt.

Lkw-Fahrer verursacht eine halbe Million Euro Schaden auf der A6

Der 37-jährige Lkw-Fahrer sowie sein Beifahrer, mit dem er sich zuvor beim Lenken des Lkw abwechselte, wurden leicht verletzt. Nach eigenen Angaben sei er vor dem Unfall eingeschlafen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Infolge des Unfalls wurden sowohl der Warnleitanhänger als auch der Sattelzug komplett zerstört. Nach Beschädigung des Treibstofftanks lief Diesel aus und gelangte teilweise auch in das angrenzende Erdreich. Am Lkw der Autobahnmeisterei entstanden ebenfalls Schäden. Der Gesamtschaden wird auf knapp 500.000 Euro geschätzt.

Aufgrund des "massiven Trümmerfeldes", aber auch der verlorenen Ladung des Verursacherfahrzeugs, musste die Autobahn komplett gesperrt werden.

Nach schwerem Verkehrsunfall auf A6: Sperrung der Autobahn dauert an

Wie die Verkehrspolizei Ansbach berichtet, dauert die Sperrung aktuell (Stand 7 Uhr) bis zum Abschluss der Bergungs- und Aufräumarbeiten noch an. Als Umleitungsstrecke steht die Bedarfsumleitung U11 ab der Anschlussstelle Lichtenau zur Verfügung.

Im Einsatz waren neben Bergungsunternehmen und Beamten der Verkehrspolizei Ansbach die Feuerwehr Lichtenau sowie die Autobahnmeisterei Herrieden.

Vorschaubild: © Stefan Puchner/dpa