Ein 20-Jähriger stürzte in der Nacht zum Freitag mit seinem Motorrad und verletzte sich mittelschwer. Ein Grund für den Sturz war die Alkoholisierung des Fahranfängers.
In der Nacht zum Freitag (27. Februar 2026) ist ein 20-Jähriger im Langfurther Gemeindeteil Ammelbruch (Landkreis Ansbach) mit seinem Motorrad verunglückt und mittelschwer verletzt worden.
Gegen 1.40 Uhr schreckte ein Anwohner der Ammelbrucher Hauptstraße durch das laute Geräusch eines vorbeifahrenden Motorrads auf. Laut Polizei Dinkelsbühl hörte der Zeuge nur Augenblicke später Hilferufe von der Straße. Vor Ort fand er den 20-jährigen Fahrer auf dem Asphalt liegend und betätigte umgehend den Notruf. Den deutlichen Einkerbungen im Straßenbelag zufolge, verlor der Fahrer bereits rund 50 Meter vor seiner Endposition die Kontrolle über sein Motorrad, welches den gesamten Weg über den Asphalt schlitterte. Als die Beamten vor Ort einen Alkoholtest durchführten, erkannten sie den mutmaßlichen Grund für den Unfall, denn der Alkoholwert lag deutlich über dem gesetzlichen Grenzwert. Schließlich gab der junge Mann an, zuvor mehrere Biere getrunken zu haben.
Kreis Ansbach: Motorradfahrer nach Sturz verletzt - Alkohol war nicht die einzige Unfallursache
Der 20-Jährige wurde mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Bei der Begutachtung des völlig demolierten Motorrads stellte die Polizei zudem gravierende Sicherheitsmängel fest. Der Vorderreifen war komplett abgefahren und der sogenannte "DB-Eater" aus dem Auspuff war ausgebaut worden, was die extreme Lärmbelästigung kurz vor dem Unfall erklärte.
Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 3000 Euro geschätzt. Nun erwartet den Fahrer ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr. Sein Führerschein wurde ebenfalls sichergestellt. Da er mit unter 21 Jahren zudem als Fahranfänger gilt, wird seine Probezeit entsprechend verlängert.