Bei einem Unfall im Kreis Ansbach wurde eine 36-Jährige lebensgefährlich verletzt. Zwei Zeugen bemerkten den Unfall und leisteten der Bewusstlosen sofort Erste Hilfe.
Nachdem sie von der Fahrbahn abgekommen war, überschlug sich das Auto einer 36-Jährigen im Kreis Ansbach mehrmals. Die Fahrt endete an einem Baum - die Frau wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen per Rettungshubschrauber in ein Klinikum gebracht.
Wie die Polizeiinspektion Dinkelsbühl am Freitagmorgen (1. Mai 2026) berichtet, ereignete sich der folgenschwere Verkehrsunfall am späten Donnerstagnachmittag (30. April 2026) auf der Staatsstraße bei Unterradach.
36-Jährige lebensgefährlich verletzt - Zeugen leisten bewusstloser Frau Erste Hilfe
Die 36-Jährige befuhr demnach gegen 17.15 Uhr die Staatsstraße von Dinkelsbühl kommend in Fahrtrichtung Waldeck. Wie Zeugen berichteten, geriet das Fahrzeug auf Höhe von Unterradach zunächst ins Schlingern und kam anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Pkw touchierte Polizeiangaben zufolge zunächst zwei Wasserdurchlässe, überschlug sich mehrfach und prallte "massiv" gegen einen Baum. Schwer sei das Wrack dann in einem Straßengraben zum Stehen gekommen.
Zwei entgegenkommende Zeugen bemerkten den Unfall und leisteten der zunächst bewusstlosen Frau sofort Erste Hilfe. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten die 36-Jährige anschließend aus dem Fahrzeugwrack und übergaben sie dem Rettungsdienst. Aufgrund schwerer Kopf- und Gesichtsverletzungen wurde die Verunfallte mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum geflogen.
Am Pkw entstand Totalschaden. Die Wucht des Aufpralls war so heftig, dass Teile des Motors und des Fahrwerks bis zu zehn Meter weit geschleudert wurden. Die Feuerwehr stellte vor Ort den Brandschutz sicher, band auslaufende Betriebsstoffe und übernahm die notwendige Verkehrsumleitung.
Straße nach schwerem Unfall im Kreis Ansbach vollständig gesperrt
Hinweise auf eine Beteiligung weiterer Fahrzeuge ergaben sich bei der Unfallaufnahme durch Beamte der Dinkelsbühler Polizei nicht. Die Staatsanwaltschaft wurde in die Ergebnisse der Unfallaufnahme eingebunden und ordnete die Sicherstellung des Unfallfahrzeugs an. Während der Bergungsarbeiten war die Staatsstraße vollständig gesperrt.