Ein 47-Jähriger soll in der Ansbacher Wohnung seiner Mutter randaliert haben, sie wählte daraufhin den Notruf. Als er mit einem Messer auf die Beamten zugeht, schießt die Polizei. Nun ist die Entscheidung gefallen, ob gegen den Beamten weiter ermittelt werden soll.
Update vom 29.04.2026: Polizist schießt Messer-Angreifer an - Ermittlungen eingestellt
Entscheidung gefallen: Nach Polizeischüssen auf einen Mann Anfang Dezember in Ansbach hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen die beteiligten Beamten eingestellt. Der Mann war mit einem Messer bewaffnet, der Schuss in das Bein des 47-Jährigen sei die einzige Möglichkeit gewesen, einen möglichen Angriff zu verhindern, teilte das Polizeipräsidium Mittelfranken mit. Somit hätten die Polizisten in Notwehr gehandelt.
Der 47-Jährige hatte einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Nachbarn hatten den Ermittlern zufolge damals die Polizei gerufen, weil der Mann in der Wohnung seiner Mutter randaliert hatte. Später verließ er mit einem Messer in der Hand die Wohnung und näherte sich damit den Polizisten. Diese gaben erst einen Warnschuss ab und schossen ihm dann ins Bein.
Ursprungsmeldung: War mit Messer bewaffnet - Polizei schießt in Mittelfranken auf 47-Jährigen
Am späten Samstagabend (6. Dezember 205) kam es in Ansbach zu einem größeren Polizeieinsatz, nachdem ein 47-jähriger Mann für Aufregung sorgte. Die Polizei schoss schließlich auf den Mann, um den Tatverdächtigen zu stoppen und traf ihn am Bein, wie das Polizeipräsidium Mittelfranken mitteilt.
Anwohner eines Mehrfamilienhauses in der Platenstraße hatten um kurz nach 23 Uhr den Notruf gewählt. Der Mann soll zuvor in der Wohnung seiner Mutter randaliert haben. Seine Mutter konnte die Wohnung rechtzeitig verlassen und brachte sich bei einer Nachbarin in Sicherheit, von wo aus der Notruf abgesetzt wurde.
Ansbach: 47-Jähriger geht mit Messer auf Beamten los - Polizei schießt ihm ins Bein
Als die Polizei am Einsatzort eintraf, stellte sie fest, dass der 47-Jährige mit einem Messer bewaffnet war. Die Beamten verließen zunächst die Wohnung, um Verstärkung anzufordern.
Nach bisherigen Erkenntnissen verließ der Tatverdächtige wenig später die Wohnung. Er führte dabei nach Angaben der Polizei weiterhin ein Messer mit sich. Die Beamten forderten den Mann auf, das Messer abzulegen – der Mann kam diesen Aufforderungen nicht nach und näherte sich stattdessen den Polizisten. Es wurde zunächst ein Warnschuss abgegeben, bevor die Einsatzkräfte dem Mann ins Bein schossen.
Die Polizeibeamten kümmerten sich umgehend um die Erstversorgung des Mannes, der im Anschluss in ein Krankenhaus gebracht wurde. Laut Polizei ist seine Verletzung nicht lebensbedrohlich.
Landeskriminalamt prüft Schusswaffengebrauch
Den ersten Tatortmaßnahmen widmeten sich Beamte des Kriminaldauerdienstes Mittelfranken. Das Bayerische Landeskriminalamt (BLKA) hat, wie bei solchen Vorfällen üblich, die Ermittlungen zur Überprüfung des polizeilichen Schusswaffengebrauchs übernommen. Alle weiteren Schritte erfolgen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Ansbach.
Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.
Das ist aber schon lange her....