• Spezialmuseen im Mönchshof
  • Museen in der Plassenburg
  • Spannendes aus der Vergangenheit: Das Badhaus, das Dampflokomotiv Museum, das Heimatmuseum
  • Felsengarten Sanspareil, die Burg Zwernitz und das Dorfschulmuseum Ködnitz
  • Spannende Geschichten: Das Bergbaumuseum, das Töpfermuseum und das Stiftskirchenmuseum

Kulmbach hat eine Vielzahl an spannenden Museen zu bieten. Damit dir bei einem Besuch in Kulmbach die Auswahl leichter fällt, stellen wir dir 16 Museen in Kulmbach und Landkreis vor, die eine Besichtigung wert sind.

Drei Spezialmuseen im Mönchshof

Im Mönchshof Kulmbach, einem Kulturzentrum auf mittelalterlichem Klostergrund, befinden sich drei sehr spezielle Museen unter einem Dach. 1994 eröffnete das über 3000 m² große Bayerische Brauereimuseum Kulmbach und lockte zahlreiche Besucher*innen an, sodass es heute als eine Art Kulturzentrum des Bieres betrachtet werden kann. Zu Beginn erfährst du, wie das besonders in Bayern und Oberfranken so bedeutungsvolle Getränk um 1900 gebraut wurde. Im Anschluss lernst du mehr über die weitere Entwicklung des Bieres kennen und bekommst die Antwort auf Fragen, welches Bier in welches Glas gehört und ob Bier gesund ist. Eine besondere Anschaulichkeit verleihen Ausstellungsstücke wie alte Bierkrüge oder eine alte Bieramphore. Zuletzt kannst du in der sogenannten "Gläsernen Brauerei" einem Braumeister bei seiner Arbeit zusehen, ihm Fragen stellen sowie etwas frisches Bier kosten.

Das zweite Museum ist das Bayerische Bäckereimuseum Kulmbach. Auch hier beginnt die Ausstellung mit einem historischen Rückblick, bei welchem du ein altes Backhäuschen aus dem 17. Jahrhundert bestaunen kannst. Anschließend geht es um die Hintergründe des Backens, wobei Fragen wie "Welchen Weg geht das Mehl bis zur Backware?" oder "Welche Maschinen und Backformen wurden früher verwendet?" geklärt werden. Der Wandel der Backkultur von früher bis heute kannst du anhand anschaulicher Exponate wie einem Tante-Emma-Bäckerladen verfolgen. Beleuchtet werden neben geschichtlichen Aspekten auch religiöse und literarische Blickwinkel. Am Ende kannst du dich auf ein Stück Brot aus dem Steinbackofen freuen.

Das Deutsche Gewürzmuseum ist das dritte Museum im Mönchshof. Die interaktive Ausstellung auf 1000 m² bietet dir einen Einblick in die bunte Welt der Gewürze. Entlang einer historischen Gewürzroute erfährst du alles über die Geschichte der Gewürze. Neben der Gewürz-Geschichte bis zum heutigen Tag stellt auch deren Verwendung einen Schwerpunkt dar. In einem Botanikum kannst du im Anschluss spannende Fakten über die Gewürzpflanzen selbst sowie deren Anpflanzung, Nutzung und geografische Einordnung erfahren. Der Museumsbesuch endet in einem Spice-Club, der dich dazu einlädt, in verschiedenen Koch- und Gewürzbüchern zu stöbern oder Rezepte per Gewürz-App herunterzuladen.

  • Der Mönchshof befindet sich in der Hofer Straße 20, 95326 Kulmbach.
  • Die Öffnungszeiten sind von Dienstag bis Sonntag und feiertags von 10 bis 17 Uhr.
  • Besichtigst du eines der drei Museen, zahlst du als Erwachsene*r 8 Euro und als Kind beziehungsweise Jugendliche*r von 7 bis 17 Jahren 5,50 Euro Eintritt. Besuchst du hingegen zwei oder alle drei Museen, kannst du mit einem Rabatt rechnen. Beispielsweise kostet der Eintritt für alle drei Museen für Erwachsene nur 18 Euro , Kinder und Jugendliche zahlen in dem Fall 12 Euro.
  • Es lohnt sich, vorab einmal auf der Website nachzuschauen, ob es aktuelle saisonale Veranstaltungen oder besondere Termine gibt.

Museen in der Plassenburg

In der Plassenburg befinden sich vier verschiedene Museen mit einer thematischen Vielfalt. Die Museen sind allesamt von April bis Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, von November bis März sind die Öffnungszeiten von 10 bis 16 Uhr. Der Eintritt kostet dich als Erwachsene*r 4 Euro, Schüler*innen und Kinder unter 18 Jahren müssen keinen Eintritt zahlen. Die Plassenburg findest du unter der Adresse Festungsberg 27, 95326 Kulmbach. Eines der vier Museen ist das Landschaftsmuseum Obermain, welches Klein und Groß mit Ausstellungsstücken aus der Kultur- und Kunstgeschichte des Obermaingebiets und Kulmbachs begeistert. Ihren Ursprung haben die Sammlungen im Luitpoldmuseum, welches 1910 gegründet wurde. Unter den vielgestaltigen Thematiken der Ausstellung findest du beispielsweise einen Bereich über die Herrschaftsgeschichte der Plassenburg sowie einen über die Stadtentwicklung Kulmbachs. Es gibt zahlreiche besondere Ausstellungsstücke wie die Ebstorfer Weltkarte, eine große Pergamentrolle aus dem späten 13. Jahrhundert, zu bestaunen.

Ein weiteres Museum, das sich auf der Plassenburg befindet, ist das Zinnfigurenmuseum. Dieses beherbergt über 300.000 Zinnfiguren, womit es zur größten Zinnfiguren-Sammlung der Welt zählt. Inszeniert werden beispielsweise antike Jagden oder napoleonische Schlachten, doch du kannst auch Märchenfiguren begegnen oder Szenen berühmter Gemälde bestaunen. Vor allem für die kleinen Besucher*innen ist es oft faszinierend, sich fantasievolle Geschichten zu den dargestellten Szenen auszudenken.

Das Museum Hohenzollern in Franken und das Armeemuseum sind die letzten Museen in dem Gespann. Im Museum Hohenzollern erwartet dich eine geschichtsträchtige Ausstellung zu den Fürsten und Königen aus dem Hause Hohenzollern. Einen Einblick in das fürstliche Leben im 16. Jahrhundert sowie eine Vorstellung vom Zeitalter des Barocks bieten dir die zahlreichen prachtvoll eingerichteten Wohnräume des Museums. Das Armeemuseum Friedrich der Große beeindruckt mit der größten Sammlung altpreußischer Militaria. Die Exponate stammen aus dem Zeitraum zwischen 1700 und 1806 und geben dir die Möglichkeit, das äußere und innere Erscheinungsbild der damaligen Armee zu rekonstruieren. Den Beinamen Friedrich der Große erhielt das Armeemuseum, da der zeitliche Schwerpunkt auf seiner Herrschaftszeit liegt. Wichtig zu beachten ist, dass du das Museum Hohenzollern nur mit einer Führung besichtigen kannst.

  • Diese finden von April bis Oktober stündlich von 9:15 bis 15:15 Uhr und um 16:30 Uhr statt, von November bis März stündlich von 10:15 bis 13:15 Uhr und um 14:30 Uhr.
  • Der Eintrittspreis für diese zwei Museen beträgt für Erwachsene 4,50 Euro, der ermäßigte Preis liegt bei 3,50 Euro.
  • Alternativ hast du auch die Möglichkeit, eine Burgkarte für 7 Euro zu kaufen. Mit dieser hast du Eintritt zu allen vier Museen.

Ein Blick in die Vergangenheit: Das Badhaus, das Dampflokomotiv Museum und das Heimatmuseum

Einen Einblick in das im 19. Jahrhundert als öffentliche Badestube genutzte Badhaus bietet dir das Kulmbacher Badhaus. Es wurde im Jahr 1999 als Museum eröffnet und stellt eines von nur acht wissenschaftlich erforschten und restaurierten Badestuben Deutschlands dar. Während es im Mittelalter üblich war, dass es in jeder größeren Ansiedlung eine solche Badeanstalt gab, verfügte Kulmbach sogar über drei, von denen heute noch eine besichtigt werden kann. Nach einem Rundgang durch den restaurierten Umkleide- und Ruheraum, das Vorbad und weitere Räume, kannst du dir ein Bild von der damaligen Welt des Badens machen. Damals war das Badehaus nicht nur, wie der Name nahelegt, zum Baden da, sondern diente außerdem als Praxis für Ärzt*innen, Dentist*innen, Fußpfleger*innen sowie als Gasthaus und Treffpunkt für die Gesellschaft. Einen Einblick in den Bereich der Kunst ermöglicht dir das Original-Atelier des Malers Michel Weiß, zudem stellen regionale und internationale Künstler*innen ihre Werke im Obergeschoss des Badehauses vor.

  • Das Museum kostet keinen Eintritt und hat von Freitag bis Sonntag zwischen 13 und 17 Uhr geöffnet.
  • Es befindet sich in der Oberhacken 34, 95326 Kulmbach.

Einen tiefen Einblick in die Welt der Dampflokomotiven gibt dir das Deutsche Dampflokomotiv Museum Neuenmarkt. Ausgestellt werden rund 30 eindrucksvolle Lokomotiven, welche dir die Nostalgie der Eisenbahnen und die Geschichte der Dampfrösser greifbar machen. Neben der Geschichte erhältst du auch spannende Informationen zur Technik der Loks sowie über das Leben der Eisenbahn-Angestellten. Als das Herzstück des Museums gilt der 15-ständige Lokschuppen mit einer Segmentdrehscheibe, in welchem typische bayerische, preußische und sächsische Modelle, wie die preußische P8, ausgestellt werden. Die Lage des Museums ist eine ganz besondere: Sie befindet sich direkt am Fuße der ersten Eisenbahnstrecke Europas, der sogenannten "Schiefen Ebene". Die 42 m² große Modelleisenbahnanlage bildet die Steilstrecke der "Schiefen Ebene" und die dazugehörigen Bahnhöfe im Detail ab, wodurch sie für Jung und Alt ein besonderes Highlight darstellt. Immer wieder gibt es interessante Sonderausstellungen, ein Blick auf die Internetseite kann sich vor einem Besuch also lohnen.

  • Das Spezialmuseum ist von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
  • Der Eintritt kostet für Erwachsene 8 Euro, für Kinder und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren 6 Euro.
  • Du findest das Museum in der Birkenstraße 5, 95339 Neuenmarkt.

Stadtsteinach hat eine spannende Entwicklungsgeschichte, welche mit besonderem Detail im Heimatmuseum Stadtsteinach abgebildet wurde. Auf einer Ausstellungsfläche von knapp 250 m² wird die Entwicklungsgeschichte der Stadt auf eine lebendige Art und Weise in 13 Räumen dargestellt. Dich erwarten Exponate wie Geräte von Handwerker*innen und zahlreiche weitere Zeugnisse der Stadt-, Schul- und Kirchengeschichte. Für Besucher*innen, die ihre Kindheit und/oder Jugend in der Stadt verbracht haben, werden bei den Ausstellungsstücken nostalgische Erinnerungen aufkommen. In den Kellerräumen des Museums befindet sich eine beeindruckende naturhistorische Sammlung, während die oberen Geschosse ein Modell der ehemaligen Burg Nordeck beherbergen.

  • Eine Besichtigung ist dir immer am ersten und dritten Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr und dem darauffolgenden Donnerstag von 14 bis 17 Uhr möglich.
  • Ein Eintrittspreis wird nicht verlangt.
  • Das Heimatmuseum findest du in der Kulmbacher Straße 11, 95346 Stadtsteinach.

Felsengarten Sanspareil, die Burg Zwernitz und das Dorfschulmuseum Ködnitz

Sanspareil untersteht der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen. Der Felsengarten Sanspareil sowie die Burg Zwernitz stellen hier zwei besondere Sehenswürdigkeiten dar. Nach der ersten Erwähnung der Burg Zwernitz im Jahr 1156 erlebte sie eine geschichtsträchtige Vergangenheit, welche in einem eigenen Raum dokumentiert wird. Im Jahr 2011 eröffnete die Burg Zwernitz eine Ausstellung, welche sich der Repräsentation der höfischen Jagd widmet. Besonders veranschaulicht werden die historischen Fakten und Geschichten durch beeindruckende Ausstellungsstücke, sodass du ganz in die damalige Welt der Jagd eintauchen kannst. Für Kinder gibt es Mitmachstationen zu den Themen "Jagd" und "Rittertum", durch welche sie Geschichte lebendig erleben können. Zudem gibt es einen Audioguide speziell für Kinder, der von Schüler*innen erstellt wurde.

Unmittelbar unterhalb der Burg befindet sich der Felsengarten Sanspareil. Die sonderbaren Felsformationen stellen ein unvergessliches Naturhighlight des ab 1744 angelegten Gartens dar. In der Kulisse der unberührten Natur befinden sich einige kleinere Gebäude, die in der Vergangenheit gebaut wurden und teilweise auch schon verfallen sind. Im Hain kannst du ein spektakuläres Felsentheater besichtigen, außerdem gibt es einen bis heute erhaltenen Küchenbau zu bestaunen.

  • Eine Gesamtkarte Sanspareil, mit der du die Burg und den Felsengarten besichtigen kannst, kostet 3,50 Euro.
  • Eine ermäßigte Karte erhältst du bereits für 3 Euro.
  • Möchtest du nur den Felsengarten Sanspareil besichtigen, musst du nichts bezahlen.
  • Von April bis September sind die Öffnungszeiten von 9 bis 18 Uhr, vom 1. bis zum 15. Oktober von 10 bis 16 Uhr.
  • Montags sowie vom 16. Oktober bis März ist die Burg geschlossen.
  • Du findest die Burg unter der Adresse Sanspareil 29 und den Felsengarten unter der Adresse Sanspareil 34, 96197 Wonsees.

Von 1860 bis 1861 wurde damals das Schulhaus in Ködnitz geplant und gebaut. Bis 1981 wurde das Haus als Schulstätte benutzt. Heutzutage befindet sich in dem Gebäude hingegen auf zwei Stockwerken ein Dorfschulmuseum, welches einen Einblick in die Inneneinrichtung der 1920er- bis 1960er-Jahre offenbart. So kannst du beispielsweise den Schulsaal, der sich schon in der Vergangenheit im ersten Stock des Gebäudes befand, inklusive alter Schiefertafeln, Schulbänke, Schulhefte, Schulbücher und Schulranzen begutachten. Daneben findest du interessante Ausstellungsstücke, wie eine Sammlung technischer Unterrichtsmedien, originale Unterrichtsgegenstände, ehemalige Lehrbücher, Klassenfotos und Zeugnisse oder die Handbibliothek des Schulmeisters. Für den Eintritt musst du als Erwachsene*r 1,50 Euro zahlen, für Kinder und Jugendliche gilt ein ermäßigter Preis von 0,50 Euro. An Sonn- und Feiertagen ist das Museum von 14 bis 16 Uhr geöffnet, an den restlichen Tagen ist eine vorherige telefonische Vereinbarung nötig. Die Adresse ist Ködnitz 6, 95361 Ködnitz.

Spannende Geschichte: Das Bergbaumuseum, das Töpfermuseum und das Stiftskirchenmuseum

Der Bergbau spielte in Europa lange eine zentrale Rolle. Ein bedeutsames Gebiet war dabei der Kupferberg, bei welchem um 1400 rund 2.000 Bergleute beschäftigt waren. In dem 2015 eröffneten Besucherbergwerk und dem darin integrierten Bergbaumuseum Kupferberg erhältst du viele interessante Einblicke in die über 400 Millionen Jahre alte Gesteinsgeschichte des Bergbaugebietes in Frankenwald und Fichtelgebirge. Als Besucher*in kannst du Erze und nutzbare Mineralien bestaunen. Zudem wird dir einerseits viel über die traditionelle Bergbaumethode näher gebracht, andererseits alles Wissenswerte über moderne Abbau-Methoden.

  • Geöffnet ist das Museum an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 17 Uhr.
  • Möchtest du an einer Führung teilnehmen, ist dir dies um 11 Uhr, um 13 Uhr und um 15 Uhr möglich.
  • Das Bergbaumuseum Kupferberg befindet sich beim Kirchplatz 3, 95362 Kupferberg.

Eine ebenso langjährige Historie hat die Töpferei. Bis 1579 lässt sich die Geschichte der Thurnauer Töpferei zurückverfolgen. In einem der prächtigsten Häuser Thurnaus wurde deshalb ein Spezialmuseum eingerichtet, welches sich vollständig dem bis heute für das kulturelle und wirtschaftliche Leben der Stadt wichtigen Handwerk widmet. Du erfährst in dem Museum alles über die Geschichte des heimischen Töpferns. Gestützt wird der Einblick in die Vergangenheit durch Exponate damaliger Töpfer*innen, zwei alten Kachelöfen und der sogenannten "Schwarzen Küche", eine der ältesten fast vollständig erhaltenen Küche aus dem 16. Jahrhundert. Es gibt regelmäßige Veranstaltungen und Sonderausstellungen, weshalb es lohnenswert ist, sich vor einem Besuch über Aktuelles zu informieren.

  • Von April bis September ist das Museum von Dienstag bis Freitag von 14 bis 17 Uhr und Samstag, Sonntag und feiertags von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
  • Vom ersten Oktober bis März ist das Museum samstags von 13 bis 16 Uhr und sonn- und feiertags von 11 bis 16 Uhr geöffnet.
  • Der Eintritt für Erwachsene kostet 3 Euro, während Schüler*innen, Student*innen und Schwerbehinderte einen Preis von 1,50 Euro zahlen.
  • Das Töpfereimuseum befindet sich am Kirchplatz 12, 95349 Thurnau.

Ein weiteres Museum, welches einen Besuch wert ist, ist das Stiftskirchenmuseum Himmelkron. 1279 wurde das Zisterzienserinnenkloster Himmelkron gegründet, bei welchem sich innerhalb des Stiftskirchenkomplexes seit 1987 das Stiftskirchenmuseum befindet. Es gibt viele spannende Hinterlassenschaften der Kloster- und Schlossbewohner*innen aus dem 16. - 18. Jahrhundert zu entdecken, wie beispielsweise ein Altarschrein, Vortragekreuze, liturgische Geräte sowie historische Textilien. Ein Highlight sind die Sandsteinplatten, welche bei Restaurierungsarbeiten im Jahr 1991 gefunden wurden. Sie sind in bunt leuchtenden Farben bemalt, sodass du beispielsweise ein Christusbild, Apostelgestalten und Darstellungen der törichten Jungfrauen bestaunen kannst.

  • Ein Besuch in dem Stiftskirchenmuseum ist von Mai bis September immer sonntags von 13:30 bis 16:30 Uhr möglich.
  • Auf Anfrage werden Führungen durch die Stiftskirche, den Kreuzgang, die Ritterkapelle und das Stiftskirchenmuseum angeboten.
  • Die Adresse ist der Klosterberg 9, 95502 Himmelkron.

Fazit

Die diversen und teils sehr speziellen Museen zeigen, welche kulturelle Vielfalt Kulmbach und die Umgebung bieten. Du kannst ganz nach deinem Geschmack und deinen Interessensbereichen das für dich passende Museum wählen. Häufig überraschen gerade die Museen, welche dich im ersten Moment vielleicht nicht direkt ansprechen würden.